Julians Blog

Von Android, Informatik, Computern und mehr

Warten auf Android L — 17. Oktober 2014

Warten auf Android L

Mittwoch Abend war der Moment, auf den alle Liebhaber von Android gewartet haben. Google hat endlich die finale Version von Android L vorgestellt. Statt einem großen Event anders als die Deppen aus Cupertino postete Google mehrere Videos, die teilweise auch in Mountain View entstanden sind. So steht mittlerweile fest, dass das „L“ wirklich für Lollipop steht, auch die Versionsnummer ist – wie erwartet – 5.0.

Neu ist unter anderem das Material Design, dass gleichzeitig „flach“ und trotzdem dreidimensional wirkt. Durch Schatten können z.B. Elemente hervorgehoben werden.

Auch bietet Android einen ab Werk aus integrierten Diebstahlschutz. Zudem ist die vorher freiwillige Geräteverschlüsselung nun Standard, d.h. Google kann die Geräte nicht mehr entsperren, selbst wenn gewisse US-Regierungsorganisationen darum „bitten“.

Auch die neue ART Runtime wurde eingeführt. Zwar sind die Apps unter ART ein wenig größer als unter Dalvik, dass liegt aber vermutlich am 64-BIT Support. Jedoch ist ART deutlich schneller und spart gleichzeitig Strom. Klingt zwar Paradox, ist aber tatsächlich möglich.

Auch für Entwickler, also die Leute, die ein wenig mehr mit dem Smartphone machen als Spielen, im NEtz surfen und WhatsApp schreiben, ist ART sehr interessant. Schreibt man die App mit Googles NDK läuft die App ohne, dass der Entwickler die App neu kompilieren muss auf allen Android-Plattformen. Trotzdem ist auch hier meines Erachtens ein Test wenigstens im Emulator empfehlenswert.

Infos für Entwickler (und solche die es werden wollen 🙂 ): Das API Level ist anders als beim Entwickler-Preview nicht 20 sondern 21.

Heute wird auch das neue SDK freigegeben.

Ich muss leider noch ein wenig warten, da Samsung leider immer ein wenig Zeit benötigt, um neue Updates bereitzustellen. Diesen Oktober soll noch irgendwann Android 4.4.4 verteilt werden. Da mein Galaxy S5 (noch) Vodafone-Branding hat, muss ich noch ein wenig länger warten. Im Zweifelsfall suche ich mal, ob die BNetzA (für Dummies: Bundesnetzagentur  für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen) den Vorgang nicht etwas, sagen wir mal, beschleunigen kann.

Bis dahin…

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Überblick über Windows 10 — 1. Oktober 2014

Überblick über Windows 10

Einleitung

 

Am 30.09.2014 gab es was zu feiern. Das Startmenü, das mit Windows 95 eingeführt und mit Windows 8 wieder entfernt wurde, feiert den Tag der Auferstehung.

Es war die Vorstellung von Windows 10.

Im Vorfeld waren wie bei jeder technischen Neuheit jede Menge Spekulationen im Umlauf. Vom Namen – Windows, Windows One oder Windows 9 – über neue Funktionen und Innovationen bis hin zum Preis.

Ein paar Gerüchte sind mittlerweile bestätigt. Das Startmenü zum Beispiel. Andere sind wiederum sehr wahrscheinlich, beispielsweise, dass das nächste Windows für Nutzer von Windows 8.x wieder ein kostenloses Upgrade wird. Dann gibt es noch wilde Spekulationen. Der Release Termin der finalen Version ist leider immer noch unbekannt. Aber auch da gibt es plausible Erklärungen. So wird das next Generation Windows höchstwahrscheinlich nicht vor Microsofts BUILD-Konferenz im Frühling 2015 erscheinen. Ich werde mir vorab in der Technical Preview ein Bild machen.

 

Funktionen

 

Das Feature Nummer eins ist vermutlich das neue Startmenü. Es ist wieder da. Microsoft sagt, es biete noch mehr Möglichkeiten zur Personalisierung als der Vorgänger von Windows 7. Auf der linken Seite habt ihr vermutlich die bekannte Auflistung aller Programme; rechts davon könnt ihr die aus Windows 8 bekannten Kacheln nach eurem Gusto anordnen. Es ist dennoch vom Stil her eher im Modern-UI (bekannt als Metro-Stil) Design gehalten. Das heißt es wirkt recht flach. Mich persönlich erinnert es ein wenig an das TouchWiz von meinem Samsung Galaxy S5, insbesondere die Schnelleinstellungen.

Neu ist auch, dass im Gegensatz zu Windows 8 eine geöffnete App nicht automatisch im Vollbildmodus läuft. Dies war unter Windows 8 eine störende Tatsache. Die Apps laufen wie normale Desktop-Anwendungen im Fenstermodus. Ihr könnt sie also vergrößern, verkleinern, nach Belieben verschieben sowie selbstverständlich maximieren und minimieren.

Auch das Multitasking wurde überarbeitet.

Die neue Multitasking-App kann auch virtuelle Desktops
Die neue Multitasking-App kann auch virtuelle Desktops

Statt einer Leiste am linken Bildschirmrand gibt es einen neuen Knopf in der Taskleiste. Dieser Knopf startet die sogenannte Taskview. Diese bietet euch einen schnellen Überblick über alle offenen Programme. Ähnlich dem Shortcut aus Windows 7 (Windows-Taste + Tabulator). Zudem hat Microsoft endlich virtuelle Desktops eingeführt. So habt ihr zum Beispiel einen Desktop für die Arbeit und einen für zu Hause.

Microsoft behauptet auch,  den Windows-Explorer überarbeitet zu haben. Es können zum Beispiel zuletzt geöffnete Dateien und Ordner angezeigt werden, sodass ihr nicht solange suchen müsst.

Der Windows Explorer hat ein neues Gesicht bekommen
Der Windows Explorer hat ein neues Gesicht bekommen

Allerdings gibt es auch die Vermutung, dass Windows 10 das letzte große Windows sein wird. Es wird vermutet, dass Microsoft öfters Update-Pakete veröffentlicht, um  neue Funktionen nachzurüsten. Damit das den Geschäftskunden nicht zu viel Aufwand wird, wird Microsoft vermutlich etwas in die Richtung der aus Linux bekannten LTS-Versionen anbieten. Man stelle sich vor, man müsse einmal im Monat Updates auf ca. 200 PCs einspielen – der Albtraum eines jeden Systemadministrators.

Sollte dieses Gerücht sich bewahrheiten, würde ich in jedem Fall zum Umstieg raten!!!

 

Test

Installation

 

Es wäre kein Windows, wären nicht vor dem Testen einige Hürden zu überwinden. Ihr braucht schon zur Teilnahme am Insider-Programm einen Microsoft-Account, womit ich aber kein Problem habe. Ich habe um kurz vor 18:00 meine Preview heruntergeladen. Der Vorgang dauerte ungefähr eine dreiviertel Stunde, ich habe allerdings noch weiter im Internet gesurft.

Nach dem Download kommt das Installieren. In meinem Fall im VMware Player. Eingestellt sind 150 Gigabyte Festplatte, 2600 MB Ram, sowie drei der vier CPU-Kerne (in meinem Fall eine Intel Core 2 Quad q9550). Dann die VM gestartet. Nach dem Klicken auf Jetzt Installieren folgt wieder das Warten, wobei es momentan den Anschein hat, als würde diese Phase des Testens deutlich kürzer ausfallen, als z.B. der Installation von Windows 7 in einer VM mit nahezu identischen Einstellungen.

Nach vielleicht 10 Minuten ist es vollbracht. Jedoch folgt nach dem Restart die Ernüchterung: Statt sich direkt ins neue Windows stürzen zu können muss man wieder die Live-ID eingeben und warten, bis die ganzen Apps installiert sind.

Aber auch das dauert zum Glück nicht all zu lange.

Der erste Eindruck

Jetzt stellt sich selbstverständlich die Frage, ob Microsoft nun alles richtig gemacht hat. Das werde ich erst nach einiger Zeit berichten können. Jedoch ist der erste Eindruck erstaunlich. Es hat mich sofort an Windows 8 erinnert, aber irgendwie sind auch viele Elemente aus Windows 7 integriert. Das neue Startmenü zum Beispiel. Oder den Schatten, den das aktive Fenster wirft. Und, und, und…

 

Das Startmenü
Das Startmenü wurde überarbeitet

Ich bin positiv überrascht.

 

 

Performance

Wie sieht es denn im Punkt Geschwindigkeit aus? Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Ich bin von der Geschwindigkeit des Systems positiv überrascht. Ich habe schon befürchtet, dass mein Testen in 5-Minuten-auf –die –verflixte-Maus-warten endet. Dem ist aber nicht so. Es arbeitet trotz Preview-Version und VM sehr flüssig.

 

Das war mein kurzer Überblick über Windows 10.

Ich werde es die nächste Zeit immer mal wieder testen und euch davon Berichten!

Bis dahin…

Julians Blog in neuem Design — 3. September 2014
Mad Catz R.A.T. 9 – REVIEW — 23. August 2014

Mad Catz R.A.T. 9 – REVIEW

Hier nach laaaaaaaaaaaaaanger Inaktivität mal wieder etwas zu lesen!

Vor ein paar Tagen habe ich mir bei Amazon die Mad Catz R.A.T. 9 bestellt, da ich feststellen musste, dass Microsofts „sculpt ergonomic Mouse“ (siehe entsprechenden Blogeintrag) für Assassins Creed II eher, ich sage mal, ungeeignet ist! Die Auflösung des Sensors ist mir persönlich zu gering, die Maus zu langsam. Ersatz musste her!

Es galt also aus dem schier unendlichem Feld der Gaming Nagetiere die für mich geeignete herauszusuchen. Ein Kriterium hatte ich: Kabellos muss sie sein. Bei Office-Mäusen Standart, im Spiele Berreich eher selten zu finden.

 

Schließlich fiel die Wahl auf die Mad Catz R.A.T. 9, die mich mit ihren gigantischen Anpassungsmöglichkeiten beeindruckt hat. Im Karton, den man erst mal aufmachen muss (kleiner Tipp: den Einsatz nach unten aus der Hülle schieben) befindet sich neben der Maus auch der Empfänger, der gleichzeitig auch die übrigen Gewichte aufbewahrt und den Akku lädt, die erwähnten Gewichte, sowie zwei Handauflagen und zwei alternative Seitenteile. Selbstveerständlich waren auch Akkus dabei. Mad Catz setzt auf einen eigenen Akku, d.h. ihr könnt im Spiel nicht mal eben einen Akku aus dem Supermarkt in die Maus stecken, jedoch sind zwei dabei. Während ihr mit dem einen sockt, lädt der andere. Allerdings braucht das Tauschen der Akkus ein wenig üben (ich habe das erste mal nahezu alle Anbauteile demontieren müssen).

Was kann den nun dieses teure Stück, als gut aussehen? Es gibt neben den zwei primären Maustasten auch ein Scrollrad, welches aber anders als bei den Mäusen aus dem Hause Logitech nicht kippbar ist, um in der horizontalen zu scrollen. Dafür habt ihr ein zweites Mausrad, was oberhalb der Daumentasten angebracht ist.

Blick von der Site
Das vertikale Scrollrad, welches sich (mehr oder weniger) frei belegen lässt, sitzt oberhalb der Daumentasten

Ihr könnt sowohl die Postition der Daumetasten und -Auflage frei bestimmen, als auch den Winkel zur Maus. Es gibt drei Daumentasten. Eine für Vor und eine für Zurück. Die dritte Taste ist der Präzisionsknopf. Wenn ihr diesen drückt, könnt ihr die Empfindlichkeit der Maus temporör vermindern, diese Feature könnte sich bei FPS Spielen als nützlich erweisen. Ich persönlich brauche es nicht.

Wie erkennbar ist, habe ich mir die Maus in Rot gekauft. Lag zum einen daran, dass Rot warum auch immer ca. 10 € weniger kostet, zudem gefällt die Maus ganz gut! Der Rotton ist in natura allerdings ein wenig dunkler als auf dem Foto.

Zudem befindet sich neben der linken Maustaste ein Modusknopf. Ihr könnt drei Modi hinterlegen, und diese im Spiel umschalten.

Der Modusknopf
Der Modusknopf

Auch ist ein DPI-Schalter eingebaut; er befindet sich unter dem Scrollrad. Es handelt sich um eine Schaltwippe, die DPI Stufe wird durch die roten LEDs auf der linken Seite angezeigt.

Die DPI-Wippe
Die DPI-Wippe

Ihr könnt 4 Dpi-Stufen hinterlegen, anpassbar in 25er Schritten. Der Maximale Wert der DPI beträgt 6400, was für den Office und Alltag eigentlich schon zu viel ist. Ich brauche die 6400 auch nur zum Spielen, und selbst da kommt es vor, dass Ezio falsch vom Balken hüpft, weil die Maus mal wieder schneller als ich war 🙂 .

 

Alles in Allem eine gut durchdachte Maus. Zwar ein wenig teuer für den Normalverbraucher, für diesen ist die Maus aber auch nicht konzipiert.

Wer Keine Funkmaus möchte (obwohl heutzutage kaum Latenzen sind, wenn doch, dann stimmt was nicht), der kann zur R.A.T 7 greifen, diese ist baugleich zur R.A.T 9, allerdings kabelgebunden.

 

 

 

Kleines Update am 5.1.2015:

Die Maus hat nun warum auch immer ständig Aussetzer. Das Problem lässt sich erst beheben, wenn ich den Empfänger aus- und wieder einstecke. Würde die Maus 20€ kosten, wäre es noch in Ordnung (zumindest für mich), aber bei einer Maus für fast 100€ ist dies ein absolutes No-Go!

Google I/O 2014 — 26. Juni 2014

Google I/O 2014

Hallo Leute!

Gestern Abend war wie Weihnachten für alle Google- und Android-Fans! Gestern Abend (in den USA war es schon 9.00 AM) war die Keynote der diesjährigen Google I/O.

Das wichtigste in Kürze:

  • Android „L“ Developer Preview (Ich kann ihn leider nicht für euch austesten, da ich kein Nexus mehr besitze)
  • Komplett neues Design
  • Android Watch (Smartwatchbetriebssystem)
  • AndroidAuto (Navigationssystem)

Das Neue dabei: Google now und die Sprachsteuerung im Allgemeinen sind deulich in den Fokus der Systeme gerückt worden. Außerdem ist durch einen Platformwechsel, von Dalvik zu ART, Android auf auch x64 Endgeräten lauffähig und es wird durch die neue Runtime deutlich schneller (ich habe davon schon eine Testversion auf meinem GPad aktiviert).

Zudem hat Google den Batterieverbrauch optimiert und an Chrome OS gearbeitet. Auch Chromecast ist verbessert worden, so lassen sich jetzt auch ähnlich wie bei Miracast, komplette Bildschirminhalte spiegeln.

Google hat auch das geschafft, was Apple schone immer wollte: Es gibt jetzt AndroidTv!

Außerdem gab es noch viele weitere kleinere Neuerungen zu bestaunen. Unter anderem ein einfaches und v.A. günstiges Smartphone mit Stockandroid, um neue Märkte, zB in Indien, erschließen zu können. Oder neue Sicherheitsfeatures. So wird jetzt jede App im Playstore auf Malware überprüft und die Fenlöschfunktion im ADM wurde optimiert!

 

Insgesamt war das für Google ein gelungener Abend (bzw. Morgen). Ich bin nicht aus dem Staunen herausgekommen, was mit der richtigen Technik schon heute alles möglich ist!

Ein neues Entwickler-Tagebuch — 25. Juni 2014

Ein neues Entwickler-Tagebuch

So nach langer Abwesenheit schreibe ich einmal wieder etwas. Es geht um eine neue Android-App. Meine Idee ist ein kleiner RSS-Reader von meinem Blog. Als Entwicklungumgebung nutze ich nun das recht neue Android Studio (LINK). Es ist zwar noch nicht ganz fertig, läuft aber bestimmt besser als eclipse und wird vor allem in Zukunft bestimmt häufiger verwendet werden, da es aus dem Hause Google kommt.

Zusätzlich habe ich noch die aktuelle JRE (V8U5 [25.6.14]) und das aktuelle JDK (V8U5 [25.6.14]) installiert.

Als Testhardware steht das LG GPad 8.3 (ein wundervolles Tablet, falls ihr euch ein (neues) kaufen wollt) zu Verfügung. Programmiert wird auf meinem schon recht betagten Desktop mit eine Intel Core 2 Quad, zusätzlich versuche ich an meinem aktuellem Notebook was zu machen; Ich habe alle Projektdaten auf meiner neuen externen HDD mit USB 3.0.

Ich werde euch über die Fortschritte informieren!

 

P.S. Wenn jemand einen Idee hat, warum meine Platte an einem USB 3.0 Port trotzdem nur mit 60MB/sec arbeitet, bitte einen Kommentar hinterlassen!

Tschüss XP — 8. April 2014

Tschüss XP

Heute ist für viele gewissermaßen der „Black Tuesday“, denn heute am 8. April endet der Support von Windows XP. Das am 25. Oktober veröffentlichte Betriebssystem war der Nachfolger von Windows 2000 und wird aktuell noch sehr viel genutzt (Ich habe gelesenn, dass och ca. 95% der Geldautomaten mit XP laufen. Zählt nun einmal die Zahl der Geldautomaten in eurer Umgebung und multipliziert diese Zahl mit, sagen wir mal 30€).

Ich meine mich außerdem daran erinnern zu können, dass vor dem Release von Service Pack 3 (SP3 – Release am: 21.04.08) auch so wirklich keiner XP verwenden wollte. Bis zum Supportende von Windows 2000 sind alle bei dem XP-Vorgänger geblieben.

 

SO IST DAS BEI WINDOWS 8 AUCH!

Das Ein Startmenü kommt wohl zurück, und für alle, die es bis jetzt noch nicht gefunden haben:

BILDSCHIRMECKE UNTEN LINKS – RECHTE MAUSTASTE

 

Bild

 

Das wichtigste ist drin, außerdem viele weitere praktische Shortcuts, so hat man direkten Zugriff auf den Administrator-CMD. Für die Auflistung der installierten Programme, deren Sinn ich nie ganz verstanden habe, gibt es jetzt die Startseite, die sich meineserachtens auch deutlich übersichtlicher gestalten lässt.

Ist auch auf Tablets deutlich angenehmer (Habt ihr im Laden schon mal ein Tablet mit Windows 7 ausgetestet? Wenn nein- ich kann euch sagen, warum die sich nicht verkauft haben!)

Android Apps auch auf dem PC? — 24. Januar 2014

Android Apps auch auf dem PC?

Klingt wie ein Märchen, ist aber wahr. Man kann tatsächlich auch auf dem PC Android Apps ausführen. Geht aber leider nicht für alle, so lassen such solche Apps die einen Beschleunigungs- bzw. Gyro oder Kreiselsensor benötigen, nicht am Pc installieren. Auch braucht ihr keine direkte VM (Virtuelle Maschine), die sehr langsam läuft.

1. Ihr downloadet euch den BlueStacks App Player (Link zu CHIP Online)

2. Wie gewohnt installieren

3. Apps downloaden und Spaß haben

Es gibt zwar auch eine Android-Portierung für den PC, aber mit dem BlueStacks AppPlayer habt ihr quasi ein „Betriebssystem im Betriebssystem“, ihr könnt also zwischen dem Android und eurem Windows wechseln. Außerdem sind zu BlueStacks mehr apps kompatibel, als zum Beispiel zu dem Android x86 Projekt.

Ein guter Weg für alle, die ihre Android-Apps auch auf dem PC installieren wollen!

Auch für Entwickler von Android Apps ist diese Möglichkeit interessant: Mit der kostenlosen App AIDE (AndroidIntegratetDevelopementEnvironment) könnt ihr sowohl am Tablet als auch unter BlueStacks eure Apps entwickeln und testen, ist aber am PC durch einen größeren Bildschirm und eine (hoffentlich) anständige Tastatur (wie in diesem Beitrag beschrieben) einfacher und angenehmer.

HDR Fotografie – Nachtrag — 11. Januar 2014

HDR Fotografie – Nachtrag

Man kann die im letzten Beitrag erwähnten HDRs auch mit dem Adobe Photoshop elements erstellen. Bei meinem PSE 11 öffnet man die Bilder, aus denen das HDR entstehen soll durch Drag aus dem Windows Explorer und Drop in den PSE 11 Editor. Wenn ihr im RAW-Format fotografiert, wird vermutlich zuerst der Dialog von Adobe Camera Raw aufgehen. Wenn ihr alle Bilder (es können übrigens theoretisch auch mehr als drei Bilder sein – ich habe es aber nicht ausprobiert, mein alter Desktop ist bei sehr vielen Bildern mit einem BSOD (BlueScreen Of Death) abgestürzt und ist unter Luminance HDR ab vier Bildern bei jeder Änderung ins Schwitzen gekommen. Ich wusste vorher auch noch nicht, dass Fortschrittsbalken such zurückspringen können :-)) im Editor geöffnet habt, dann könnt ihr das HDR ganz einfach mit der PSE-internen „Photomerge“-Funktion erstellen. Dazu klickt ihr oben in der Menüleiste auf die Schaltfläche „Überarbeiten“. In dem aufklapptenden Kontextmenü wählt ihr (bei mir die letzte Schaltfläche) auf Photomerge, was wiederum ein Kontextmenü erscheinen lässt. In besagtem zweiten Kontextmenü stehen euch die vielen Photomerge-funktionen zur Auswahl, für HDRs wählt „Belichtung“. Dann könnt ihr die Bilder für das HDR auswählen und die Einstellungen nach eurem Geschmack anpassen.

Einstellen tue ich eigentlich eher nach Umstellen -> Schauen -> weiter Umstellen. Probieren geht über Studieren.

Bis zum nächsten Eintrag:

IMMER GUT LICHT!

HDR-Fotografie Überblick — 4. Januar 2014

HDR-Fotografie Überblick

Wer kennt das Problem nicht… Man will im Dämmerlicht etwas fotografieren, aber entweder fressen die hellen Flächen aus und es ist nichts mehr zu erkennen, oder man erkennt in den dunklen Bereichen nichts mehr, weil das Bild unterbelichtet ist.

Dieses Problem lässt sich aber (mehr oder weniger) einfach lösen. Die Lösung lautet:

HighDynamicRange (im folgenden mit HDR abgekürzt)

HDR bezeichnet ein Bild mit hohem Dynamik bzw. Kontrastumfang. Man fotografiert das Motiv mindestens drei Mal, wichtig ist, dass die Kamera NICHT bewegt wird. Mein Tipp an dieser Stelle: Verwendet am besten ein stabiles Dreibein-Stativ und einen Fernauslöser. Außerdem würde ich in jedem Fall die Spiegelvorauslösung einschalten, sofern dies möglich ist, um Stativvibrationen zu verhindern. Dies ist insbesondere in der Nacht bein längeren Belichtungszeiten von Vorteil.

Von den besagten drei Bildern sollte eins unterbelichtet und eins überbelichtet sein. Eins der Bilder sollte normal belichtet werden, da dies als referenzbild dient. Ihr müsst darauf Achten, dass an Belichtungszeit und Blendenwert nichts verändert wird, da sonst das HDR nicht wie „aus einem Guss wirkt“.

Habt ihr die drei Bilder im Kasten, so könnt ihr diese zuhause am Pc zu einem HDR zusammenfügen. Ich verwende (zur Zeit) das Freeware-Tool „Luminance HDR„. Beim zusammenfügen versuche ich durch ausprobieren, die perfekte Einstellung herauszufinden, was manchmal nicht ganz einfach ist.

Zu beachten ist, dass Luminance HDR euch ein Bild von circa 256 Pixeln Breite erzeugt, ihr solltet die Größe direkt am Anfang auf die Orginalgröße ändern, dann funktionieren auch alle Änderungen nahezu problemlos.

Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Das Deutsche Eck in Koblenz bei Nacht
Ein HDR aus insgesamt drei Bildern mit 1 EV Abstand
Die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz bei Nacht
Dieses HDR besteht ebenfalls aus drei Bildern mit 1 EV Abstand

Dieses Thema werde ich im Blog bestimmt öfter aufgreifen.

Bis dahin : „Immer gut Licht!“