Julians Blog

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HDR Fotografie – Nachtrag — 11. Januar 2014

HDR Fotografie – Nachtrag

Man kann die im letzten Beitrag erwähnten HDRs auch mit dem Adobe Photoshop elements erstellen. Bei meinem PSE 11 öffnet man die Bilder, aus denen das HDR entstehen soll durch Drag aus dem Windows Explorer und Drop in den PSE 11 Editor. Wenn ihr im RAW-Format fotografiert, wird vermutlich zuerst der Dialog von Adobe Camera Raw aufgehen. Wenn ihr alle Bilder (es können übrigens theoretisch auch mehr als drei Bilder sein – ich habe es aber nicht ausprobiert, mein alter Desktop ist bei sehr vielen Bildern mit einem BSOD (BlueScreen Of Death) abgestürzt und ist unter Luminance HDR ab vier Bildern bei jeder Änderung ins Schwitzen gekommen. Ich wusste vorher auch noch nicht, dass Fortschrittsbalken such zurückspringen können :-)) im Editor geöffnet habt, dann könnt ihr das HDR ganz einfach mit der PSE-internen „Photomerge“-Funktion erstellen. Dazu klickt ihr oben in der Menüleiste auf die Schaltfläche „Überarbeiten“. In dem aufklapptenden Kontextmenü wählt ihr (bei mir die letzte Schaltfläche) auf Photomerge, was wiederum ein Kontextmenü erscheinen lässt. In besagtem zweiten Kontextmenü stehen euch die vielen Photomerge-funktionen zur Auswahl, für HDRs wählt „Belichtung“. Dann könnt ihr die Bilder für das HDR auswählen und die Einstellungen nach eurem Geschmack anpassen.

Einstellen tue ich eigentlich eher nach Umstellen -> Schauen -> weiter Umstellen. Probieren geht über Studieren.

Bis zum nächsten Eintrag:

IMMER GUT LICHT!

HDR-Fotografie Überblick — 4. Januar 2014

HDR-Fotografie Überblick

Wer kennt das Problem nicht… Man will im Dämmerlicht etwas fotografieren, aber entweder fressen die hellen Flächen aus und es ist nichts mehr zu erkennen, oder man erkennt in den dunklen Bereichen nichts mehr, weil das Bild unterbelichtet ist.

Dieses Problem lässt sich aber (mehr oder weniger) einfach lösen. Die Lösung lautet:

HighDynamicRange (im folgenden mit HDR abgekürzt)

HDR bezeichnet ein Bild mit hohem Dynamik bzw. Kontrastumfang. Man fotografiert das Motiv mindestens drei Mal, wichtig ist, dass die Kamera NICHT bewegt wird. Mein Tipp an dieser Stelle: Verwendet am besten ein stabiles Dreibein-Stativ und einen Fernauslöser. Außerdem würde ich in jedem Fall die Spiegelvorauslösung einschalten, sofern dies möglich ist, um Stativvibrationen zu verhindern. Dies ist insbesondere in der Nacht bein längeren Belichtungszeiten von Vorteil.

Von den besagten drei Bildern sollte eins unterbelichtet und eins überbelichtet sein. Eins der Bilder sollte normal belichtet werden, da dies als referenzbild dient. Ihr müsst darauf Achten, dass an Belichtungszeit und Blendenwert nichts verändert wird, da sonst das HDR nicht wie „aus einem Guss wirkt“.

Habt ihr die drei Bilder im Kasten, so könnt ihr diese zuhause am Pc zu einem HDR zusammenfügen. Ich verwende (zur Zeit) das Freeware-Tool „Luminance HDR„. Beim zusammenfügen versuche ich durch ausprobieren, die perfekte Einstellung herauszufinden, was manchmal nicht ganz einfach ist.

Zu beachten ist, dass Luminance HDR euch ein Bild von circa 256 Pixeln Breite erzeugt, ihr solltet die Größe direkt am Anfang auf die Orginalgröße ändern, dann funktionieren auch alle Änderungen nahezu problemlos.

Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Das Deutsche Eck in Koblenz bei Nacht
Ein HDR aus insgesamt drei Bildern mit 1 EV Abstand
Die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz bei Nacht
Dieses HDR besteht ebenfalls aus drei Bildern mit 1 EV Abstand

Dieses Thema werde ich im Blog bestimmt öfter aufgreifen.

Bis dahin : „Immer gut Licht!“