Julians Blog

Von Android, Informatik, Computern und mehr

Ein paar Impressionen vom Fotobearbeiten — 23. April 2015

Ein paar Impressionen vom Fotobearbeiten

Ich habe mal ein wenig im Photoshop Elements 13 gespielt:

Löwenzahn bearbeitet Tulpe bearbeitet

Advertisements
HDR Fotografie – Nachtrag — 11. Januar 2014

HDR Fotografie – Nachtrag

Man kann die im letzten Beitrag erwähnten HDRs auch mit dem Adobe Photoshop elements erstellen. Bei meinem PSE 11 öffnet man die Bilder, aus denen das HDR entstehen soll durch Drag aus dem Windows Explorer und Drop in den PSE 11 Editor. Wenn ihr im RAW-Format fotografiert, wird vermutlich zuerst der Dialog von Adobe Camera Raw aufgehen. Wenn ihr alle Bilder (es können übrigens theoretisch auch mehr als drei Bilder sein – ich habe es aber nicht ausprobiert, mein alter Desktop ist bei sehr vielen Bildern mit einem BSOD (BlueScreen Of Death) abgestürzt und ist unter Luminance HDR ab vier Bildern bei jeder Änderung ins Schwitzen gekommen. Ich wusste vorher auch noch nicht, dass Fortschrittsbalken such zurückspringen können :-)) im Editor geöffnet habt, dann könnt ihr das HDR ganz einfach mit der PSE-internen „Photomerge“-Funktion erstellen. Dazu klickt ihr oben in der Menüleiste auf die Schaltfläche „Überarbeiten“. In dem aufklapptenden Kontextmenü wählt ihr (bei mir die letzte Schaltfläche) auf Photomerge, was wiederum ein Kontextmenü erscheinen lässt. In besagtem zweiten Kontextmenü stehen euch die vielen Photomerge-funktionen zur Auswahl, für HDRs wählt „Belichtung“. Dann könnt ihr die Bilder für das HDR auswählen und die Einstellungen nach eurem Geschmack anpassen.

Einstellen tue ich eigentlich eher nach Umstellen -> Schauen -> weiter Umstellen. Probieren geht über Studieren.

Bis zum nächsten Eintrag:

IMMER GUT LICHT!

HDR-Fotografie Überblick — 4. Januar 2014

HDR-Fotografie Überblick

Wer kennt das Problem nicht… Man will im Dämmerlicht etwas fotografieren, aber entweder fressen die hellen Flächen aus und es ist nichts mehr zu erkennen, oder man erkennt in den dunklen Bereichen nichts mehr, weil das Bild unterbelichtet ist.

Dieses Problem lässt sich aber (mehr oder weniger) einfach lösen. Die Lösung lautet:

HighDynamicRange (im folgenden mit HDR abgekürzt)

HDR bezeichnet ein Bild mit hohem Dynamik bzw. Kontrastumfang. Man fotografiert das Motiv mindestens drei Mal, wichtig ist, dass die Kamera NICHT bewegt wird. Mein Tipp an dieser Stelle: Verwendet am besten ein stabiles Dreibein-Stativ und einen Fernauslöser. Außerdem würde ich in jedem Fall die Spiegelvorauslösung einschalten, sofern dies möglich ist, um Stativvibrationen zu verhindern. Dies ist insbesondere in der Nacht bein längeren Belichtungszeiten von Vorteil.

Von den besagten drei Bildern sollte eins unterbelichtet und eins überbelichtet sein. Eins der Bilder sollte normal belichtet werden, da dies als referenzbild dient. Ihr müsst darauf Achten, dass an Belichtungszeit und Blendenwert nichts verändert wird, da sonst das HDR nicht wie „aus einem Guss wirkt“.

Habt ihr die drei Bilder im Kasten, so könnt ihr diese zuhause am Pc zu einem HDR zusammenfügen. Ich verwende (zur Zeit) das Freeware-Tool „Luminance HDR„. Beim zusammenfügen versuche ich durch ausprobieren, die perfekte Einstellung herauszufinden, was manchmal nicht ganz einfach ist.

Zu beachten ist, dass Luminance HDR euch ein Bild von circa 256 Pixeln Breite erzeugt, ihr solltet die Größe direkt am Anfang auf die Orginalgröße ändern, dann funktionieren auch alle Änderungen nahezu problemlos.

Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Das Deutsche Eck in Koblenz bei Nacht
Ein HDR aus insgesamt drei Bildern mit 1 EV Abstand
Die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz bei Nacht
Dieses HDR besteht ebenfalls aus drei Bildern mit 1 EV Abstand

Dieses Thema werde ich im Blog bestimmt öfter aufgreifen.

Bis dahin : „Immer gut Licht!“

Eine (fast) kostenlose Alternative zu CamRanger — 3. Januar 2014

Eine (fast) kostenlose Alternative zu CamRanger

Kennt ihr CamRanger? Es handelt sich um eine kabellose DSLR-Fernsteuerung, sodass ihr auch an eurem Tablet alle Einstellungen vornehmen könnt. Auch das Sucherbild wird übertragen.

CamRanger hat aber einen großen Nachteil: Es kostet! Und das nicht zu knapp. Für eine Nikon D7000 verlangt der Hersteller ohne eine zusätzliche Batterie satte 299,99 US-$ Basispreis. Der ein oder andere wird bei dem Blick auf die Features denken, dies sei nicht viel Geld. Mal davon Ausgegangen, dass ein Android Tablet schon vorhanden ist, gibt es eine kostenlose Alternative.

Die App hört auf den Namen DslrDashboard (zum PlayStore), ist kostenlos. Vorraussetzung ist allerdings ein so genanntes OTG-Kabel, mit welchem ihr normale USB-2.0 Geräte an euer Tablet anschließen könnt. An dieses Kabel schließt ihr das orginal Kabel an (WICHTIG: Es MUSS das orginale mitgelieferte Kabel der Kamera sein, bei mir hat es mit anderen Kabeln nicht funktioniert). Besagtes Kabel steckt ihr in die USB Buchse eurer Nikon Kamera ein und lasst DslrDashboard suchen.

Und schon habt ihr eine vielleicht drei Euro teure Alternative zum 300 Euro teurem Camranger.

 

Anmerkung: Ich kann nicht garantieren, ob DslrDashboard auch mit eurer Kamera und eurem Tablet funktioniert. Ich konnte es nur mit der Nikon D7000 an einem Nexus 7 (2012) ohne 3g mit Android 4.4 austesten, was aber mit dem orginal Kabel von Nikon sehr gut funktioniert hat.

Das wichtigste zu erst – oder auch: Fotografie — 2. Januar 2014

Das wichtigste zu erst – oder auch: Fotografie

Fotografieren tue ich ausschließlich mit Nikon, momentan der D7000. Mein Weg zur Fotografie hat eigentlich mit dem Zufall begonnen, dass ich recht kurz vor Weihnachten den Werbespot eines bekannten roten Elektronikhändler im Fernsehen gesehen habe. Oder war es doch der Blaue? Ich weiß es nicht mehr.

Meine erste Kamera war allerdings keine Nikon sondern eine Sony dsc-HS100V, die aber, wie ich feststellen musste nich ganz mein Fall war. Mittlerweile fotografiere ich mit viel Freude mit der D7000. Es gilt eigentlich meiner Meinung nach immer noch: „Einmal Nikon – Immer Nikon!“ Bei diesen Kameras fühle ich mich zu Hause, alle Knöpfe und Drehschalter sind am gewohnten Platz, sodass ich zumindest ohne auch nur einen Blick in das riesige Handbuch zu dieser tollen Kamera zu werfen, direkt losfotografieren konnte.