Julians Blog

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Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge — 3. März 2015

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge

Da im Internet schon ein ziemlicher Shitstorm über das am 1. März veröffentlichten S6 und das S6 edge herrscht, werde ich als, scheinbar einzigster, rational denkender mal eine Lanze für Samsung brechen.

Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, dass sich die technischen Daten des S6 und dem S6 edge sehr gut lesen. Ob der Prozessor jetzt aus einem Octacore oder „nur“ aus zwei Quadcore CPUs besteht, ist eine Streitfrage. Ähnlich wie die Bulldozer-Architektur von AMD. Die einen meinen es sei ein nativer Octacore, die anderen, darunter auch ich, sagen, es ist nur eine Virtualisierungtechnik, ähnlich Intels HyperThreading.

Wie dem auch sei – Schrott beiseite 🙂

 

Zu dem fest eingebauten Akku in dem neuen Kapitel der Samsung Galaxy Geschichte hole ich mal ein wenig aus.

Da ich mich auch leidenschaftlich für Physik, insbesondere Elektro-Physik interessiere, kann ich auch sagen, was für ein Akku verbaut ist.

In beiden Geräten dürfte ein Litium-Ionen beziehungsweise ein Litium-Polymer Akku verbaut sein. Beide haben den Vorteil, dass sie eine geringe Selbstentladung haben. Zudem fällt der von den alten Laptops bekannte Memory Effekt weg.

Die heutzutage handelsüblichen Akkus schaffen leider auch nur eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen – Thermodynamik lässt grüßen. Jedoch ist die Zahl an Ladezyklen mit 1000 sehr hoch gesetzt, teilweise schafft der Akku sogar noch mehr.

 

Wenn ich mein Ladeverhalten jetzt mal als Beispiel nehme – ich lade mein Galaxy S5 jeden Abend über Nacht per wireless Charging, dann komme ich auf 365 Ladezyklen pro Jahr. Da sich ein Großteil der Smartphone-Nutzer aus – mir unverständlichen Gründen – alle zwei Jahre ein neues Handy kauft, ist man also bei 730 Zyklen. Wenn man sparsam ist und Glück hat und der Akku ein paar Zyklen mehr schafft, dann kann man auch mit eingebautem Akku gut leben. Und wenn Samsung ein S7, spätestens ein S8 vostellt, ist den anderen eh egal, ob ihr noch eine Powerbank – eh eine gute Investition, glaubt mir – mitschleppt.

 

Von daher, gebt diesen Handys eine Chance. Es ist wirklich ein feines Stück Technik und auch ich muss vor den Designern, insbesondere dem Team, das für die Edge-Variante verantwortlich war, meinen imaginären / virtuellen Hut zücken.

Freut euch lieber auf ein Smartphone, was im Gegensatz zu dem Cupertino-Schrott wirklich smart ist, und im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten einen unglaublichen Antutu-Score von über 60000 schafft.

 

Zum Schluss möchte ich anmerken, dass ich weder von Samsung, noch von Google oder einer anderen Elektronikforma Gehalt oder andere Vergünstigungen bzw. Geschenke erhalte!!! Kommentare in die Richtung könnt ihr euch also sparen!

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Warten auf Android L — 17. Oktober 2014

Warten auf Android L

Mittwoch Abend war der Moment, auf den alle Liebhaber von Android gewartet haben. Google hat endlich die finale Version von Android L vorgestellt. Statt einem großen Event anders als die Deppen aus Cupertino postete Google mehrere Videos, die teilweise auch in Mountain View entstanden sind. So steht mittlerweile fest, dass das „L“ wirklich für Lollipop steht, auch die Versionsnummer ist – wie erwartet – 5.0.

Neu ist unter anderem das Material Design, dass gleichzeitig „flach“ und trotzdem dreidimensional wirkt. Durch Schatten können z.B. Elemente hervorgehoben werden.

Auch bietet Android einen ab Werk aus integrierten Diebstahlschutz. Zudem ist die vorher freiwillige Geräteverschlüsselung nun Standard, d.h. Google kann die Geräte nicht mehr entsperren, selbst wenn gewisse US-Regierungsorganisationen darum „bitten“.

Auch die neue ART Runtime wurde eingeführt. Zwar sind die Apps unter ART ein wenig größer als unter Dalvik, dass liegt aber vermutlich am 64-BIT Support. Jedoch ist ART deutlich schneller und spart gleichzeitig Strom. Klingt zwar Paradox, ist aber tatsächlich möglich.

Auch für Entwickler, also die Leute, die ein wenig mehr mit dem Smartphone machen als Spielen, im NEtz surfen und WhatsApp schreiben, ist ART sehr interessant. Schreibt man die App mit Googles NDK läuft die App ohne, dass der Entwickler die App neu kompilieren muss auf allen Android-Plattformen. Trotzdem ist auch hier meines Erachtens ein Test wenigstens im Emulator empfehlenswert.

Infos für Entwickler (und solche die es werden wollen 🙂 ): Das API Level ist anders als beim Entwickler-Preview nicht 20 sondern 21.

Heute wird auch das neue SDK freigegeben.

Ich muss leider noch ein wenig warten, da Samsung leider immer ein wenig Zeit benötigt, um neue Updates bereitzustellen. Diesen Oktober soll noch irgendwann Android 4.4.4 verteilt werden. Da mein Galaxy S5 (noch) Vodafone-Branding hat, muss ich noch ein wenig länger warten. Im Zweifelsfall suche ich mal, ob die BNetzA (für Dummies: Bundesnetzagentur  für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen) den Vorgang nicht etwas, sagen wir mal, beschleunigen kann.

Bis dahin…

Google I/O 2014 — 26. Juni 2014

Google I/O 2014

Hallo Leute!

Gestern Abend war wie Weihnachten für alle Google- und Android-Fans! Gestern Abend (in den USA war es schon 9.00 AM) war die Keynote der diesjährigen Google I/O.

Das wichtigste in Kürze:

  • Android „L“ Developer Preview (Ich kann ihn leider nicht für euch austesten, da ich kein Nexus mehr besitze)
  • Komplett neues Design
  • Android Watch (Smartwatchbetriebssystem)
  • AndroidAuto (Navigationssystem)

Das Neue dabei: Google now und die Sprachsteuerung im Allgemeinen sind deulich in den Fokus der Systeme gerückt worden. Außerdem ist durch einen Platformwechsel, von Dalvik zu ART, Android auf auch x64 Endgeräten lauffähig und es wird durch die neue Runtime deutlich schneller (ich habe davon schon eine Testversion auf meinem GPad aktiviert).

Zudem hat Google den Batterieverbrauch optimiert und an Chrome OS gearbeitet. Auch Chromecast ist verbessert worden, so lassen sich jetzt auch ähnlich wie bei Miracast, komplette Bildschirminhalte spiegeln.

Google hat auch das geschafft, was Apple schone immer wollte: Es gibt jetzt AndroidTv!

Außerdem gab es noch viele weitere kleinere Neuerungen zu bestaunen. Unter anderem ein einfaches und v.A. günstiges Smartphone mit Stockandroid, um neue Märkte, zB in Indien, erschließen zu können. Oder neue Sicherheitsfeatures. So wird jetzt jede App im Playstore auf Malware überprüft und die Fenlöschfunktion im ADM wurde optimiert!

 

Insgesamt war das für Google ein gelungener Abend (bzw. Morgen). Ich bin nicht aus dem Staunen herausgekommen, was mit der richtigen Technik schon heute alles möglich ist!

Ein neues Entwickler-Tagebuch — 25. Juni 2014

Ein neues Entwickler-Tagebuch

So nach langer Abwesenheit schreibe ich einmal wieder etwas. Es geht um eine neue Android-App. Meine Idee ist ein kleiner RSS-Reader von meinem Blog. Als Entwicklungumgebung nutze ich nun das recht neue Android Studio (LINK). Es ist zwar noch nicht ganz fertig, läuft aber bestimmt besser als eclipse und wird vor allem in Zukunft bestimmt häufiger verwendet werden, da es aus dem Hause Google kommt.

Zusätzlich habe ich noch die aktuelle JRE (V8U5 [25.6.14]) und das aktuelle JDK (V8U5 [25.6.14]) installiert.

Als Testhardware steht das LG GPad 8.3 (ein wundervolles Tablet, falls ihr euch ein (neues) kaufen wollt) zu Verfügung. Programmiert wird auf meinem schon recht betagten Desktop mit eine Intel Core 2 Quad, zusätzlich versuche ich an meinem aktuellem Notebook was zu machen; Ich habe alle Projektdaten auf meiner neuen externen HDD mit USB 3.0.

Ich werde euch über die Fortschritte informieren!

 

P.S. Wenn jemand einen Idee hat, warum meine Platte an einem USB 3.0 Port trotzdem nur mit 60MB/sec arbeitet, bitte einen Kommentar hinterlassen!

Android Apps auch auf dem PC? — 24. Januar 2014

Android Apps auch auf dem PC?

Klingt wie ein Märchen, ist aber wahr. Man kann tatsächlich auch auf dem PC Android Apps ausführen. Geht aber leider nicht für alle, so lassen such solche Apps die einen Beschleunigungs- bzw. Gyro oder Kreiselsensor benötigen, nicht am Pc installieren. Auch braucht ihr keine direkte VM (Virtuelle Maschine), die sehr langsam läuft.

1. Ihr downloadet euch den BlueStacks App Player (Link zu CHIP Online)

2. Wie gewohnt installieren

3. Apps downloaden und Spaß haben

Es gibt zwar auch eine Android-Portierung für den PC, aber mit dem BlueStacks AppPlayer habt ihr quasi ein „Betriebssystem im Betriebssystem“, ihr könnt also zwischen dem Android und eurem Windows wechseln. Außerdem sind zu BlueStacks mehr apps kompatibel, als zum Beispiel zu dem Android x86 Projekt.

Ein guter Weg für alle, die ihre Android-Apps auch auf dem PC installieren wollen!

Auch für Entwickler von Android Apps ist diese Möglichkeit interessant: Mit der kostenlosen App AIDE (AndroidIntegratetDevelopementEnvironment) könnt ihr sowohl am Tablet als auch unter BlueStacks eure Apps entwickeln und testen, ist aber am PC durch einen größeren Bildschirm und eine (hoffentlich) anständige Tastatur (wie in diesem Beitrag beschrieben) einfacher und angenehmer.