Julians Blog

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TCL U40S7606DS – Ein UHD-Fernseher für den kleinen Geldbeutel — 21. Dezember 2015

TCL U40S7606DS – Ein UHD-Fernseher für den kleinen Geldbeutel

Hallo Leute,

ich melde mich mit einem kleinen Review eines Fernsehers zurück, der schon seit einem halben Jahr an meiner Wand hängt.

Der TCL U40S7606DS. Wer sich im Bereich der Technik ein wenig auskennt, erkennt sofort, dass es sich um ein 40 Zoll großes Modell handelt (die ersten beiden Ziffern geben in der Regel die Displaydiagonale in Zoll an). Der Fernseher, damals im Amazon-Blitzangebot für 400 Euro erstanden, ist ein super Gerät. Warum, erfahrt ihr in diesem Artikel.

 

Der Fernseher kommt in einem wirklich gigantischen Karton – ich dachte zuerst, Amazon hätte mir das 55 Zoll Modell geschickt. Kleiner Tipp: Guckt, dass ihr zuhause seid, wenn die Glotze kommt. So einen 40 Zoll großen Fernseher wollt ihr nicht bei der Post abholen.

Im Lieferumfang: Der Fernseher (logischerweise), ein Standfuß, Fernbedienung, Stromkabel, 2 3D-Brillen mit Shutter-Technik sowie noch ein bisschen Zubehör wie diverse Adapter.

Am Anfang hatte ich den Fernseher auf dem Standfuß stehen. Dieser ist wirklich sehr hochwertig verarbeitet, besteht er doch vollständig aus Aluminium.

Der Fernseher selbst ist aus Polycarbonat gefertigt, dieses ist schwarz-grau eingefärbt. Der untere Rand ist von einem leichten Chrome-Look verziert. Unten in der Mitte ist das TCL-Logo, dieses ist beleuchtet. Dummerweise leuchtet es aber, wenn der Fernseher aus ist, ich hätte es anders herum bevorzugt. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt. Der Rahmen um das Display ist vielleicht 0,5 bis 1 cM dick.

Das Panel des Fernsehers löst in UHD, also 3840 mal 2160 Pixeln auf, leider weiß ich nicht, ob ein TN- oder ein IPS-Panel zum Einsatz kommt. Die Blickwinkel sind jedoch auch zum Arbeiten super. Farbtreue kann ich leider nicht messen, jedoch würde ich es als ein normales, vielleicht etwas kühles Bild beschreiben. Auch die Helligkeit ist 1a.

Was die Anschlüsse betrifft, bleiben sicherlich keine Wünsche offen. SCART und Component geht allerdings nur über einen mitgelieferten Adapter. Der Fernseher unterstützt die aktuellen Standards, ich nutze jedoch nur DVB-C.

Das UHD Upscaling ist für einen Fernseher für 400 Euro wirklich beeindruckend. Man sieht Details, die man vorher nicht sah.

Ihr habt oben im Artikel richtig gelesen. Ich nutze den Monitor auch zum Arbeiten am Computer. Was sich zuerst nach Wahnsinn anhört, ist jedoch für Multitasking ein Traum. Mit den Windows-10 Shortcuts (Windows + Pfeiltasten) lassen sich Fenster super einfach anordnen. Links auf der kompletten Höhe NetBeans, rechts oben die Aufgaben der Uni, rechts unten Edge um mal schnell in der Java-API-Dokumentation nachzuschlagen. Professionelles Arbeiten ist also auch an diesem 40 Zoll Fernseher möglich. Vorher habe ich auf insgesamt ca. 60 Zoll, verteilt auf 3 Monitoren gearbeitet. Auf einem Schreibtisch mit nur 120 cM Breite macht das Arbeiten am Rechner Spaß, aber wenn man mal nicht am Rechner arbeiten möchte, wird es ganz schnell ganz unlustig. Durch die kleineren Pixel kann man auch näher am Fernseher sitzen, ohne dass der Betrachtungswinkel zu klein wird. Sonst verfärbt sich das Bild am Rand. Wenn man den Fernseher korrekt konfiguriert ist der Input-Lag auch sehr klein, außer man stellt eine kleinere Auflösung ein. Am Raspberry Pi mit einer Full-HD Auflösung läuft der Mauszeiger dann doch noch eine Sekunde nach.

Mittlerweile nutze ich diesen Fernseher seit über einem halben Jahr, ich habe den Kauf bis jetzt überhaupt noch nicht bereut. lediglich der Standfuß war mir im Weg, also habe ich den Fernseher mit einer Halterung (VESA 200×100) an die Wand gehangen.

 

Ein klares Daumen hoch!

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Microsoft Build Developer Conference Keynote 1 — 30. April 2015

Microsoft Build Developer Conference Keynote 1

Hallo Leute,

gestern Abend war die erste von beiden Keynotes auf der Microsoft //build/ Developer Conference 2015.

Neben neuen Systemen für Cloud-Computing (also Microsoft Azure) wurde auch viel für die Softwareentwicklung im Allgemeinen und zu Windows 10  präsentiert.

Im ganzen  war der Abend sehr stark an die Entwickler, nicht an die Nutzer gerichtet, sodass die Vorträge durchaus teilweise schwer zu verstehen waren (das lag nicht an der Englischen Sprache).

Microsoft geht einen ganz anderen Weg als Apple  (Darf ich ja gar nicht schreiben. Auf den Namen hat diese fiese, Schrott entwickelnde Firma aus Cupertino bestimmt auch ein Patent). Statt das Microsoft wie die erwähnte „Konkurrenz“ (Wie soll das denn gehen???) den Kunden im eigenen Ökosystem einsperrt, öffnet Microsoft die Plattform. So ist .net schon geraume Zeit OpenSource.

Nun wurde  aber .net auch für OS/X und für Linux vorgestellt. Dies wurde beim CloudComputinng angekündigt. Ich glaube, die asp.net Seiten benötigen eben das .net-Framework.

Auch wurde eine neu KOSTENLOSE Entwicklungsumgebung namens Visual Studio Code veröffentlicht, die ähnlich Notepad++ sehr sehr viele Sprachen unterstützt. Jedoch kann VS Code das Programm auch Debugen und hat eine sehr gute Integration von GIT. So wird, wenn ihr den Code ändert, auf der einen Seite des Monitors der Code VOR der Änderung und auf der anderen Seite NACH der Änderung angezeigt. Zudem wurde Visual Studio Online deutlich hervorgehoben.

Auch zu  Office wurden ein paar Beispiele gezeigt. So kann man z.B. aus einer SAP-Datenbank in Excel direkt eine Tabelle bauen. Oder aus dem flickr-Account Fotos in die PowerPoint integrieren.

Der mit Abstand meist erwartete Teil der Keynote war der letzte.

WINDOWS 10

Die Entwicklung ist schon sehr weit fortgeschritten. Animationen wurde angepasst (Die Livetiles rotieren jetzt als dreidimensionaler Würfel), auch wurde auf die Wünsche der Insider reagiert. Das aus Windows 7  bekannte „AeroGlass“ kommt zurück. Erst einmal nur teilweise. Microsooft will erst einmal das Feedback der Nutzer abwarten.

Auch „Projekt Spartan“ hat einen Namen bekommen. Basierend auf der neuen „edge“-Engine heißt Microsofts neuer Browser „Microsoft Edge“. Zuddem soll edge auch Firefox- und Chromeplugins unterstützen.

Dass wichtigste Thema sind aber die Universal-Apps. Microsoft hat ein System für alle Geräte – ob Smartphone oder leistungsfähiger Desktop-Rechner. Auch gibt es nur einen App-Store. Der Entwickler muss nur EINE App schreiben und kann nahezu sofort eine immense Zahl an Nutzern erreichen.

Auch gibt es neue Wege, eine App zu veröffentlichen. Drei davon möchte ich besonders hervorheben. Gerade die letzten beiden „bridges“ sind sehr gut angekommen. Eine ..net und Win32 Anwendung kann als Store-App veröffentlicht werden. Das Schöne: Man braucht keinen Installer und  auch beim Deinstallieren bleiben keiine vergessenen dlls oder Registry-Einträge zurück.

Auch eine Android-App kann direkt in java mit einigen Änderungen als Store-App verteilt werden.

DAS GLEICHE GILT AUCH FÜR OBJECTIVE-C. „Mit allen seinen komischen Eigenschaften“, so Myerson.

D.h. ein Entwickler kann eine App mit äußerst geringem Arbeitsaufwand an eine äußerst große Zahl von Anwendern bringen.

Frage an die verrückten Apple-Freaks: WER HAT JETZT DEN GRÖßTEN UND BESTEN APP-STORE? 

Ganz bestimmt NICHT Apple!

Auch wurde Continuum weiter überarbeitet. Man kann ein Windows phone-Gerät jetzt wirklich als PC-Ersatz nutzen, natürlich kann mann jetzt von einem Handy keine Leistung wie von einem PC mit einer aktuellen i7 erwarten.

Preise und ein Release-Date wurden leider noch nicht genannt, heute Abend soll es aber wohl wieder eine zweite Keynote geben.

Bis dahin, happy Coding!

Tipp zum Beziehen von Windows Updates — 9. März 2015

Tipp zum Beziehen von Windows Updates

Alle Leute, die Windows richtig verwenden, haben bestimmt schon oft über wuauserv (Auch bekannt als Windows Update) geflucht. Ich am Wochenende auch.

Aber es gibt Abhilfe. Die Lösung, die ich jetzt vorstelle, ist insbesondere für die Leute interessant, die mehrere Rechner mit dem gleichen OS administrieren müssen.

Die Lösung – leider nicht für alle Probleme der Menschheit – lautet WSUS offline. Dieses Tool lädt die vollständige Updatebibliothek von den Microsoftservern. Am Schluss wird ein Batch-Skript zum Installieren erstellt.

1. WSUS Offline downloaden

2. Betriebssystem auswählen (WICHTIG: ACHTET AUF DEN UNTERSCHIED ZWICHEN x86 ROMs UND amd64 !)

3. im Verzeichnis „Client“ die Datei „Install.cmd“ mit Administratorrechten starten.

 

Da WSUS aber wirklich ALLE Updates lädt, solltet ihr ein wenig Zeit einplanen!

Lenovo Yoga 2-11 (Version mit Intel Celeron) — REVIEW — 8. März 2015

Lenovo Yoga 2-11 (Version mit Intel Celeron) — REVIEW

Hallo Leute,

für alle, die noch nicht auf die „Über mich“-Seite geguckt haben, diese Seite hat heute Zuwachs gekriegt. Na ja, eher der Teil „Meine Hardware“.

Ich bin seit Freitag stolzer Besitzer des Lenovo Yoga 2-11 mit der Intel Celeron N2930. Diese Quadcore taktet mit maximal 2.16 GHz im Turboboost. Warum ich es erst  heute auf meine Homepage gestellt habe und vor allem, wie meine Meinung zu dem Ultrabook des asiatischen Herstellers ist, erfahrt ihr in dem folgendem Review. Eins noch vorab: Dieses Review ist auf dem Yoga geschrieben, da  die Tastatur immer von Gerät  zu Gerät ein wenig abweicht, bitte ich euch, Rechtschreibfehler zu verzeihen!

Bestellt habe ich das Ultrabook bei Amazon als Warehousedeal in der Farbe „Clementine-Orange“. Wer jetzt bei der Vorstellung an ein orangenes ThinkPad vom Hocker fällt, der möge sich zuerst verarzten und dann weiterlesen. 🙂

Spaß beiseite!

Das Orange habe unter Anderem deshalb gewählt, weil Orange meine Lieblingsfarbe ist und es war ein paar Euro günstiger als Schwarz oder Silber. Außerdem könnt ihr sicher sein, dass das Orange im Cafe oder bestimmt auch im Hörsaal der Uni ein echter Hingucker ist – auch die Eigenschaften, die das Yoga zum Yoga machen. Zumindest werden eure Kommilitonen erst mal denken, ihr habt einen Knall, wenn ihr das Gerät über 180° aufklappt 🙂

Aber zuerst ein paar Bilder:

Lenovo Yoga 2-11

Lenovo Yoga 2-11 -- Laptop-Mode
Der Laptopmodus
Lenovo Yoga 2-11 -- Stand-Mode
Der Standmodus
Lenovo Yoga 2-11 -- Tent-Mode
Der „Tent-Mode“
Lenovo Yoga 2-11 -- Tabletmode
der Tabletmodus

Das Gehäuse des Yoga besteht aus Plastik, allerdings ist zumindest meine orangen Version in einem leichten Metall-Finish gehalten, was dem Gerät ein wertigeres Aussehen verleiht. Trotz des Plastiks ist das Gehäuse angenehm griffig. Die Tastatur ist die typische Lenovo-Tastatur. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Lenovo-Tastaturen so ziemlich das beste Keyboard ist, das in einem Notebook eingebaut wurde. Der Druckpunkt könnte jedoch noch einen winzigen Hauch straffer sein, ist aber auch Gewöhnungssache. Das Trackpad ist eine Streitfrage: Braucht man wirklich in einem Convertible ein Trackpad?   Ich würde behaupten, ja, da sonst im Notebookmodus der Arm bei der Beddienung des Touchscreens schnell schwer wird Auch die Größe ist angenehm gewählt. An der ganzen Gehäusekante läuft noch eine kleine Plastikkante lang, diese muss aber nicht unbedingt ein Problem mit der Verarbeitung sein. Ich glaube eher, dass dies ein Abstandshalter ist, sodass die Unterseite im Standmodus nicht direkt auf der Tischkante aufliegt.

Wie ihr auf den Bildern schon sehen konntet, ist der Bildschirm um 360° drehbar, sodass ihr das Gerät auch als Tablet nutzen könnt, ohne irgendwelche Bauteile abzunehmen. Auch diese Scharniere machen einen stabilen Eindruck. Allerdings fasst man dann im Tabletmode auf die Tastatur, was ein wenig ungewohnt ist. Ihr könnt jedoch keine falschen Eingaben hervorrufen, da ab einem Winkel von ca. 180° die Tastatur automatisch deaktiviert wird.

Das Gerät hat eine Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll, die Grundfläche ist ungefähr so groß wie ein Blatt DIN A4, also ein wenig größer als die Netbooks. Das Gewicht fällt mit um die 1,5 kG recht groß aus, zumindest für ein Tablet, das das Yoga ja auch sein will.

Summa summarum gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Wer jedoch in erster Linie ein Tablet sucht, sollte sich mal das Yoga Tablet 2 1051F anschauen. Dieses Tablet wird mit Tastatur und Windows 8.1 ausgeliefert, ist aber in erster Linie ein Tablet.

Zur Tastatur sei noch zu sagen, dass es ein deutsches Standard-Layout ist, also eine QWERTZ-Tastatur. Allerdings wurde aus Platzgründen die Entertaste verkleinert und  die + und # Taste verschoben. Aber auch das ist eine Gewöhnungssache.

Zur Leistung muss ich erst mal mein Einsatzgebiet beschreiben. Das Tablet habe ich mir vor allem für die Schule und die Uni gekauft. Zu diesen Officearbeiten und den eher einfachen Programmierübungen gesellen sich dann noch ein paar YouTube-Videos. Und die meistert die Celeron hervorragend. Der Systemstart, also  vom Drücken des Powerbuttons bis zum Sperrbildschirm dauerte knapp 15 Sekunden, da ist mein Desktop mit i7 4790k und SSD auch nicht viel schneller. Auch sonst ist die Performance, die man geboten bekommt, für weniger als 300€ gar nicht mal schlecht. Nach dem Systemstart braucht die CPU ein paar Sekunden länger, aber nach ein paar Sekunden bis zu einer Minute „Aufwärmzeit“ dann reagiert das Yoga angenehm schnell.

Der Akku selber ist nicht so schnell austauchbar wie bei anderen Notebooks. Man kann das Gerät durch lösen von 10 Torx T6 schrauben wohl öffnen und auch den Akku wechseln, dies ist jedoch im Alltag nicht wirklich praktikabel. Der Akku hält laut Internet wohl um die 4 Stunden, je nachdem was man macht. Ich werde es also in der Schule in den Energiesparmodus statt ausbalanciert schalten und auch den Flugmodus aktivieren. Dann mal schauen, wann dem Yoga die Puste ausgeht.

Das Display hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, also nur „HD-ready“. Ich finde diese Auflösung ist für ein Arbeitsgerät der 11 Zoll Klasse ausreichend. Auch ist das IPS-Panel angenehm hell. Jedoch spiegelt auch dieses Display recht stark und scheint Fingerabdrücke magisch anzuziehen. Letztere kann man jedoch einfach mit einem normalen Microfasertuch entfernen.

Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 in der 64-Bit Version zum Einsatz. Lenovo hat dieses noch um die übliche Bloatware erweitert. Jedoch ist auch praktische Software darunter: Ein Programm zur Gestensteuerung zum Beispiel.

ich habe aufgrund der jüngsten Vergangenheit das SuperFish-Removal Toll über das Yoga laufen lassen. Mein Exemplar war zum Glück nicht von Fischen besiedelt.

Windows 8.1 ist Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut und die Touchbedienung ist dann doch recht intuitiv, wenn man Windows 8 schon mit der Maus kennen lernen durfte.

FAZIT:

Für ungefähr 300€ erhaltet ihr ein Windows Convertible, was zum Lesen im WWW, Videos schauen und Arbeiten mit Office sehr gut geeignet ist. Spiele spielen kann man am Yoga 2 nicht, dafür ist es aber auch nicht gedacht.  Ob ihr es euch kaufen wollt, ist eure Sache. Wenn ihr aber ein Convertible sucht mit Windows 8.1, dann kann ich euch das Lenovo Yoga 2-11 mit der Intel Celeron-N2930 ans Herz legen.

EDIT:

Ein kleines Manko, was aber definitiv NICHT das Problem des Yogas ist ist dieeses !*’#@@! Windows Update. Ich habe bestimmt das halbe Wochenende damit verbracht, die aktuellen Patches reinzuspielen.

NOCH EIN EDIT:

Habe heute Morgen den Akku getestet. Mein Test bestand aus Musik hören per Spotify, Lesen im Internet und schauen von YouTube. ich kam auf 4.30 Stunden. Ein ordentlicher Wert.

Edit nach einem halben Jahr:

Bislang war cih sehr zufrieden mit dem Notebook. Allerdings häuften sich in der Vergangenheit massiv die Probleme. Die Soundkarte, genauer gesagt der Mikrofoneingang hat das Signal sehr stark verzerrt. Vermutlich ein defekter A/D-Wandler. Auch die Akkulaufzeit hat stark nachgelassen. Kam ich vorher im Energiesparmodus mit Internet über Ethernet mit einer Akkuladung gut durch einen Schul-Vormittag, ging der Akku bei identischer Einstellung auch öfter mal innerhalb von 90 Minuten komplett leer. Auch ging das Ultrabook innerhalb einer Sekunde komplett aus – nicht wie sonst üblich herunterfahren. Innerhalb dieser einen Sekunde waren 60 Prozentpunkte Akkuladung weg und das Yoga signalisierte mit oragenem Blinken, dass der Akku leer war.

Nun ist das Gerät bei Amazon, ich weiß nicht, ob diereparieren oder ob ich mei  Geld zurück bekomme. Falls ich das Notebook erstattet bekomme, muss ich allerdings noch ein bisschen Geld drauf legen – es war doch sehr sehr günstig. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Edit 30.10.2015:

War anscheinend tatsächlich defekt der Akku. Das Notebook war zwei Wochen lang in Reparatur bei Regenersis in Sömmerda. Natürlich hat das Tracking der Reparatur nicht funktioniert, da sowohl in der Datenbank ein Fehler war, als auch die Leute da keine Ahnung von SSL-Zertifikaten und deren Gültigkeit zu haben scheinen.

Also eine Mail dahin geschrieben. Ich bekam die Antwort, dass auf ein Ersatzteil gewartet werden würde, das jedoch momentan nicht lieferbar sei. Ich hatte die Wahl, auf die Reparatur zu warten oder von Amazon ein Austauschgerät zu erhalten. Da ich das Notebook dringend brauche, habe ich mich für die zweite Option entschlossen. Jedoch war das Gerät ein Warehousedeal und nicht mehr verfügbar, also bekam ich das Geld zurück.

Nach ein wenig Suchen bei Amazon und in den örtlichen Elektronikgeschäften, habe ich mich schließlich für das HP Envy X2 13-j001ng entschieden. Ein Test folgt nach ein paar Tagen mit dem Gerät.

Schon wieder ein Edit: Das HP Envy ist mittlerweile angekommen. Jedoch hat dieses Gerät (Amazon Warehousedeals) anscheinend einen Defekt am Bildschirm oder an der Grafikkarte. Das Display zeigt öfters nicht reproduzierbare schwarz-weiße Streifen. Zudem sieht das Gerät schon so aus, als sei es schon einmal geöffnet worden. Also zurück zum Absender. Eigentlich ein schönes Gerät mit einem riesigen Akku (7 Stunden waren mit dem Yoga unmachbar. Auch nicht, als der Akku noch funktionierte).

Ich habe mir nun ein Acer Aspire R13 mit der Intel i5 5200u, nicht die Windows-Signature-Edition, bestellt. Kommt morgen an; einen Test gibt es dann auch später noch.

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge — 3. März 2015

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge

Da im Internet schon ein ziemlicher Shitstorm über das am 1. März veröffentlichten S6 und das S6 edge herrscht, werde ich als, scheinbar einzigster, rational denkender mal eine Lanze für Samsung brechen.

Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, dass sich die technischen Daten des S6 und dem S6 edge sehr gut lesen. Ob der Prozessor jetzt aus einem Octacore oder „nur“ aus zwei Quadcore CPUs besteht, ist eine Streitfrage. Ähnlich wie die Bulldozer-Architektur von AMD. Die einen meinen es sei ein nativer Octacore, die anderen, darunter auch ich, sagen, es ist nur eine Virtualisierungtechnik, ähnlich Intels HyperThreading.

Wie dem auch sei – Schrott beiseite 🙂

 

Zu dem fest eingebauten Akku in dem neuen Kapitel der Samsung Galaxy Geschichte hole ich mal ein wenig aus.

Da ich mich auch leidenschaftlich für Physik, insbesondere Elektro-Physik interessiere, kann ich auch sagen, was für ein Akku verbaut ist.

In beiden Geräten dürfte ein Litium-Ionen beziehungsweise ein Litium-Polymer Akku verbaut sein. Beide haben den Vorteil, dass sie eine geringe Selbstentladung haben. Zudem fällt der von den alten Laptops bekannte Memory Effekt weg.

Die heutzutage handelsüblichen Akkus schaffen leider auch nur eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen – Thermodynamik lässt grüßen. Jedoch ist die Zahl an Ladezyklen mit 1000 sehr hoch gesetzt, teilweise schafft der Akku sogar noch mehr.

 

Wenn ich mein Ladeverhalten jetzt mal als Beispiel nehme – ich lade mein Galaxy S5 jeden Abend über Nacht per wireless Charging, dann komme ich auf 365 Ladezyklen pro Jahr. Da sich ein Großteil der Smartphone-Nutzer aus – mir unverständlichen Gründen – alle zwei Jahre ein neues Handy kauft, ist man also bei 730 Zyklen. Wenn man sparsam ist und Glück hat und der Akku ein paar Zyklen mehr schafft, dann kann man auch mit eingebautem Akku gut leben. Und wenn Samsung ein S7, spätestens ein S8 vostellt, ist den anderen eh egal, ob ihr noch eine Powerbank – eh eine gute Investition, glaubt mir – mitschleppt.

 

Von daher, gebt diesen Handys eine Chance. Es ist wirklich ein feines Stück Technik und auch ich muss vor den Designern, insbesondere dem Team, das für die Edge-Variante verantwortlich war, meinen imaginären / virtuellen Hut zücken.

Freut euch lieber auf ein Smartphone, was im Gegensatz zu dem Cupertino-Schrott wirklich smart ist, und im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten einen unglaublichen Antutu-Score von über 60000 schafft.

 

Zum Schluss möchte ich anmerken, dass ich weder von Samsung, noch von Google oder einer anderen Elektronikforma Gehalt oder andere Vergünstigungen bzw. Geschenke erhalte!!! Kommentare in die Richtung könnt ihr euch also sparen!

Probleme mit Funktastaturen? — 5. Januar 2015

Probleme mit Funktastaturen?

Ich bin stolzer Besitzer einer Microsoft Sculpt Ergonomic Tastatur (hier geht es zum Test). Mit der Tastatur bin ich seit einem Jahr voll und ganz zufrieden – im Gegensatz zu meiner Gaming Maus, die erst ein halbes Jahr alt, schon defekt zu sein scheint!

Jedoch fingen nach Weihnachten die Probleme an. Ich bekam endlich einen neuen Desktop-PC, selbstverständlich mit USB-3.0. Allerdings setzte meine Tastatur immer wieder aus. Nach einiger Recherche im Internet hatte ich gelernt, das USB-3.x Ports ein großes Elektro-magnetisches Feld ausstrahlen. (bevor jetzt alle mit Gesundheitsrisiken ankommen: Es ist KEINE Radioaktivität!!!).

Ich werde nun ein paar Tipps aufstellen, die ihr zumindest einmal ausprobieren solltet, wenn die Tastatur streikt:

1. Eine Funktastatur nicht in einen USB-3 Port stecken. Wie oben beschrieben, strahlen diese. Zudem bringt die höhere Datenübertragungsrate einer Tastatur bzw. Maus ohnehin nichts.

2. Hat der Schritt 1 nicht geholfen, dann den Empfänger mithilfe eines USB-Verlängerungskabels auf den Schreibtisch legen, da dort das elektro-magnetische Feld schwächer ist.

 

Ich hoffe diese Tipps können euch helfen!

Warten auf Android L — 17. Oktober 2014

Warten auf Android L

Mittwoch Abend war der Moment, auf den alle Liebhaber von Android gewartet haben. Google hat endlich die finale Version von Android L vorgestellt. Statt einem großen Event anders als die Deppen aus Cupertino postete Google mehrere Videos, die teilweise auch in Mountain View entstanden sind. So steht mittlerweile fest, dass das „L“ wirklich für Lollipop steht, auch die Versionsnummer ist – wie erwartet – 5.0.

Neu ist unter anderem das Material Design, dass gleichzeitig „flach“ und trotzdem dreidimensional wirkt. Durch Schatten können z.B. Elemente hervorgehoben werden.

Auch bietet Android einen ab Werk aus integrierten Diebstahlschutz. Zudem ist die vorher freiwillige Geräteverschlüsselung nun Standard, d.h. Google kann die Geräte nicht mehr entsperren, selbst wenn gewisse US-Regierungsorganisationen darum „bitten“.

Auch die neue ART Runtime wurde eingeführt. Zwar sind die Apps unter ART ein wenig größer als unter Dalvik, dass liegt aber vermutlich am 64-BIT Support. Jedoch ist ART deutlich schneller und spart gleichzeitig Strom. Klingt zwar Paradox, ist aber tatsächlich möglich.

Auch für Entwickler, also die Leute, die ein wenig mehr mit dem Smartphone machen als Spielen, im NEtz surfen und WhatsApp schreiben, ist ART sehr interessant. Schreibt man die App mit Googles NDK läuft die App ohne, dass der Entwickler die App neu kompilieren muss auf allen Android-Plattformen. Trotzdem ist auch hier meines Erachtens ein Test wenigstens im Emulator empfehlenswert.

Infos für Entwickler (und solche die es werden wollen 🙂 ): Das API Level ist anders als beim Entwickler-Preview nicht 20 sondern 21.

Heute wird auch das neue SDK freigegeben.

Ich muss leider noch ein wenig warten, da Samsung leider immer ein wenig Zeit benötigt, um neue Updates bereitzustellen. Diesen Oktober soll noch irgendwann Android 4.4.4 verteilt werden. Da mein Galaxy S5 (noch) Vodafone-Branding hat, muss ich noch ein wenig länger warten. Im Zweifelsfall suche ich mal, ob die BNetzA (für Dummies: Bundesnetzagentur  für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen) den Vorgang nicht etwas, sagen wir mal, beschleunigen kann.

Bis dahin…

Überblick über Windows 10 — 1. Oktober 2014

Überblick über Windows 10

Einleitung

 

Am 30.09.2014 gab es was zu feiern. Das Startmenü, das mit Windows 95 eingeführt und mit Windows 8 wieder entfernt wurde, feiert den Tag der Auferstehung.

Es war die Vorstellung von Windows 10.

Im Vorfeld waren wie bei jeder technischen Neuheit jede Menge Spekulationen im Umlauf. Vom Namen – Windows, Windows One oder Windows 9 – über neue Funktionen und Innovationen bis hin zum Preis.

Ein paar Gerüchte sind mittlerweile bestätigt. Das Startmenü zum Beispiel. Andere sind wiederum sehr wahrscheinlich, beispielsweise, dass das nächste Windows für Nutzer von Windows 8.x wieder ein kostenloses Upgrade wird. Dann gibt es noch wilde Spekulationen. Der Release Termin der finalen Version ist leider immer noch unbekannt. Aber auch da gibt es plausible Erklärungen. So wird das next Generation Windows höchstwahrscheinlich nicht vor Microsofts BUILD-Konferenz im Frühling 2015 erscheinen. Ich werde mir vorab in der Technical Preview ein Bild machen.

 

Funktionen

 

Das Feature Nummer eins ist vermutlich das neue Startmenü. Es ist wieder da. Microsoft sagt, es biete noch mehr Möglichkeiten zur Personalisierung als der Vorgänger von Windows 7. Auf der linken Seite habt ihr vermutlich die bekannte Auflistung aller Programme; rechts davon könnt ihr die aus Windows 8 bekannten Kacheln nach eurem Gusto anordnen. Es ist dennoch vom Stil her eher im Modern-UI (bekannt als Metro-Stil) Design gehalten. Das heißt es wirkt recht flach. Mich persönlich erinnert es ein wenig an das TouchWiz von meinem Samsung Galaxy S5, insbesondere die Schnelleinstellungen.

Neu ist auch, dass im Gegensatz zu Windows 8 eine geöffnete App nicht automatisch im Vollbildmodus läuft. Dies war unter Windows 8 eine störende Tatsache. Die Apps laufen wie normale Desktop-Anwendungen im Fenstermodus. Ihr könnt sie also vergrößern, verkleinern, nach Belieben verschieben sowie selbstverständlich maximieren und minimieren.

Auch das Multitasking wurde überarbeitet.

Die neue Multitasking-App kann auch virtuelle Desktops
Die neue Multitasking-App kann auch virtuelle Desktops

Statt einer Leiste am linken Bildschirmrand gibt es einen neuen Knopf in der Taskleiste. Dieser Knopf startet die sogenannte Taskview. Diese bietet euch einen schnellen Überblick über alle offenen Programme. Ähnlich dem Shortcut aus Windows 7 (Windows-Taste + Tabulator). Zudem hat Microsoft endlich virtuelle Desktops eingeführt. So habt ihr zum Beispiel einen Desktop für die Arbeit und einen für zu Hause.

Microsoft behauptet auch,  den Windows-Explorer überarbeitet zu haben. Es können zum Beispiel zuletzt geöffnete Dateien und Ordner angezeigt werden, sodass ihr nicht solange suchen müsst.

Der Windows Explorer hat ein neues Gesicht bekommen
Der Windows Explorer hat ein neues Gesicht bekommen

Allerdings gibt es auch die Vermutung, dass Windows 10 das letzte große Windows sein wird. Es wird vermutet, dass Microsoft öfters Update-Pakete veröffentlicht, um  neue Funktionen nachzurüsten. Damit das den Geschäftskunden nicht zu viel Aufwand wird, wird Microsoft vermutlich etwas in die Richtung der aus Linux bekannten LTS-Versionen anbieten. Man stelle sich vor, man müsse einmal im Monat Updates auf ca. 200 PCs einspielen – der Albtraum eines jeden Systemadministrators.

Sollte dieses Gerücht sich bewahrheiten, würde ich in jedem Fall zum Umstieg raten!!!

 

Test

Installation

 

Es wäre kein Windows, wären nicht vor dem Testen einige Hürden zu überwinden. Ihr braucht schon zur Teilnahme am Insider-Programm einen Microsoft-Account, womit ich aber kein Problem habe. Ich habe um kurz vor 18:00 meine Preview heruntergeladen. Der Vorgang dauerte ungefähr eine dreiviertel Stunde, ich habe allerdings noch weiter im Internet gesurft.

Nach dem Download kommt das Installieren. In meinem Fall im VMware Player. Eingestellt sind 150 Gigabyte Festplatte, 2600 MB Ram, sowie drei der vier CPU-Kerne (in meinem Fall eine Intel Core 2 Quad q9550). Dann die VM gestartet. Nach dem Klicken auf Jetzt Installieren folgt wieder das Warten, wobei es momentan den Anschein hat, als würde diese Phase des Testens deutlich kürzer ausfallen, als z.B. der Installation von Windows 7 in einer VM mit nahezu identischen Einstellungen.

Nach vielleicht 10 Minuten ist es vollbracht. Jedoch folgt nach dem Restart die Ernüchterung: Statt sich direkt ins neue Windows stürzen zu können muss man wieder die Live-ID eingeben und warten, bis die ganzen Apps installiert sind.

Aber auch das dauert zum Glück nicht all zu lange.

Der erste Eindruck

Jetzt stellt sich selbstverständlich die Frage, ob Microsoft nun alles richtig gemacht hat. Das werde ich erst nach einiger Zeit berichten können. Jedoch ist der erste Eindruck erstaunlich. Es hat mich sofort an Windows 8 erinnert, aber irgendwie sind auch viele Elemente aus Windows 7 integriert. Das neue Startmenü zum Beispiel. Oder den Schatten, den das aktive Fenster wirft. Und, und, und…

 

Das Startmenü
Das Startmenü wurde überarbeitet

Ich bin positiv überrascht.

 

 

Performance

Wie sieht es denn im Punkt Geschwindigkeit aus? Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Ich bin von der Geschwindigkeit des Systems positiv überrascht. Ich habe schon befürchtet, dass mein Testen in 5-Minuten-auf –die –verflixte-Maus-warten endet. Dem ist aber nicht so. Es arbeitet trotz Preview-Version und VM sehr flüssig.

 

Das war mein kurzer Überblick über Windows 10.

Ich werde es die nächste Zeit immer mal wieder testen und euch davon Berichten!

Bis dahin…

Mad Catz R.A.T. 9 – REVIEW — 23. August 2014

Mad Catz R.A.T. 9 – REVIEW

Hier nach laaaaaaaaaaaaaanger Inaktivität mal wieder etwas zu lesen!

Vor ein paar Tagen habe ich mir bei Amazon die Mad Catz R.A.T. 9 bestellt, da ich feststellen musste, dass Microsofts „sculpt ergonomic Mouse“ (siehe entsprechenden Blogeintrag) für Assassins Creed II eher, ich sage mal, ungeeignet ist! Die Auflösung des Sensors ist mir persönlich zu gering, die Maus zu langsam. Ersatz musste her!

Es galt also aus dem schier unendlichem Feld der Gaming Nagetiere die für mich geeignete herauszusuchen. Ein Kriterium hatte ich: Kabellos muss sie sein. Bei Office-Mäusen Standart, im Spiele Berreich eher selten zu finden.

 

Schließlich fiel die Wahl auf die Mad Catz R.A.T. 9, die mich mit ihren gigantischen Anpassungsmöglichkeiten beeindruckt hat. Im Karton, den man erst mal aufmachen muss (kleiner Tipp: den Einsatz nach unten aus der Hülle schieben) befindet sich neben der Maus auch der Empfänger, der gleichzeitig auch die übrigen Gewichte aufbewahrt und den Akku lädt, die erwähnten Gewichte, sowie zwei Handauflagen und zwei alternative Seitenteile. Selbstveerständlich waren auch Akkus dabei. Mad Catz setzt auf einen eigenen Akku, d.h. ihr könnt im Spiel nicht mal eben einen Akku aus dem Supermarkt in die Maus stecken, jedoch sind zwei dabei. Während ihr mit dem einen sockt, lädt der andere. Allerdings braucht das Tauschen der Akkus ein wenig üben (ich habe das erste mal nahezu alle Anbauteile demontieren müssen).

Was kann den nun dieses teure Stück, als gut aussehen? Es gibt neben den zwei primären Maustasten auch ein Scrollrad, welches aber anders als bei den Mäusen aus dem Hause Logitech nicht kippbar ist, um in der horizontalen zu scrollen. Dafür habt ihr ein zweites Mausrad, was oberhalb der Daumentasten angebracht ist.

Blick von der Site
Das vertikale Scrollrad, welches sich (mehr oder weniger) frei belegen lässt, sitzt oberhalb der Daumentasten

Ihr könnt sowohl die Postition der Daumetasten und -Auflage frei bestimmen, als auch den Winkel zur Maus. Es gibt drei Daumentasten. Eine für Vor und eine für Zurück. Die dritte Taste ist der Präzisionsknopf. Wenn ihr diesen drückt, könnt ihr die Empfindlichkeit der Maus temporör vermindern, diese Feature könnte sich bei FPS Spielen als nützlich erweisen. Ich persönlich brauche es nicht.

Wie erkennbar ist, habe ich mir die Maus in Rot gekauft. Lag zum einen daran, dass Rot warum auch immer ca. 10 € weniger kostet, zudem gefällt die Maus ganz gut! Der Rotton ist in natura allerdings ein wenig dunkler als auf dem Foto.

Zudem befindet sich neben der linken Maustaste ein Modusknopf. Ihr könnt drei Modi hinterlegen, und diese im Spiel umschalten.

Der Modusknopf
Der Modusknopf

Auch ist ein DPI-Schalter eingebaut; er befindet sich unter dem Scrollrad. Es handelt sich um eine Schaltwippe, die DPI Stufe wird durch die roten LEDs auf der linken Seite angezeigt.

Die DPI-Wippe
Die DPI-Wippe

Ihr könnt 4 Dpi-Stufen hinterlegen, anpassbar in 25er Schritten. Der Maximale Wert der DPI beträgt 6400, was für den Office und Alltag eigentlich schon zu viel ist. Ich brauche die 6400 auch nur zum Spielen, und selbst da kommt es vor, dass Ezio falsch vom Balken hüpft, weil die Maus mal wieder schneller als ich war 🙂 .

 

Alles in Allem eine gut durchdachte Maus. Zwar ein wenig teuer für den Normalverbraucher, für diesen ist die Maus aber auch nicht konzipiert.

Wer Keine Funkmaus möchte (obwohl heutzutage kaum Latenzen sind, wenn doch, dann stimmt was nicht), der kann zur R.A.T 7 greifen, diese ist baugleich zur R.A.T 9, allerdings kabelgebunden.

 

 

 

Kleines Update am 5.1.2015:

Die Maus hat nun warum auch immer ständig Aussetzer. Das Problem lässt sich erst beheben, wenn ich den Empfänger aus- und wieder einstecke. Würde die Maus 20€ kosten, wäre es noch in Ordnung (zumindest für mich), aber bei einer Maus für fast 100€ ist dies ein absolutes No-Go!

Google I/O 2014 — 26. Juni 2014

Google I/O 2014

Hallo Leute!

Gestern Abend war wie Weihnachten für alle Google- und Android-Fans! Gestern Abend (in den USA war es schon 9.00 AM) war die Keynote der diesjährigen Google I/O.

Das wichtigste in Kürze:

  • Android „L“ Developer Preview (Ich kann ihn leider nicht für euch austesten, da ich kein Nexus mehr besitze)
  • Komplett neues Design
  • Android Watch (Smartwatchbetriebssystem)
  • AndroidAuto (Navigationssystem)

Das Neue dabei: Google now und die Sprachsteuerung im Allgemeinen sind deulich in den Fokus der Systeme gerückt worden. Außerdem ist durch einen Platformwechsel, von Dalvik zu ART, Android auf auch x64 Endgeräten lauffähig und es wird durch die neue Runtime deutlich schneller (ich habe davon schon eine Testversion auf meinem GPad aktiviert).

Zudem hat Google den Batterieverbrauch optimiert und an Chrome OS gearbeitet. Auch Chromecast ist verbessert worden, so lassen sich jetzt auch ähnlich wie bei Miracast, komplette Bildschirminhalte spiegeln.

Google hat auch das geschafft, was Apple schone immer wollte: Es gibt jetzt AndroidTv!

Außerdem gab es noch viele weitere kleinere Neuerungen zu bestaunen. Unter anderem ein einfaches und v.A. günstiges Smartphone mit Stockandroid, um neue Märkte, zB in Indien, erschließen zu können. Oder neue Sicherheitsfeatures. So wird jetzt jede App im Playstore auf Malware überprüft und die Fenlöschfunktion im ADM wurde optimiert!

 

Insgesamt war das für Google ein gelungener Abend (bzw. Morgen). Ich bin nicht aus dem Staunen herausgekommen, was mit der richtigen Technik schon heute alles möglich ist!