Julians Blog

Von Android, Informatik, Computern und mehr

Acer Aspire R13 – Review — 16. März 2016

Acer Aspire R13 – Review

Hallo Leute,

wie ich angekündigt hatte (Edit im Test vom Yoga 2 11) habe ich ein neues Notebook / Ultrabook. Nachdem im Yoga 2 11 der Akku kaputtgegangen ist (die Laufzeit betrug je nachdem nur 90 Minuten im Energiesparmodus) habe ich mir bei Amazon ein HP Envy x2 13 bestellt. Das hatte jedoch leider ein Problem mit der Grafikkarte bzw. dem Bildschirm, sodass dieser ständig geflackert hat. Das Gerät ging an Amazon zurück (ein super Kundenservice in dem Laden). Stattdessen habe ich mir für ein paar Euro mehr das Acer Aspire R13 gekauft. Dieses werde ich nun für euch unter die Lupe nehmen. Eins vorweg: Benchmarks sucht ihr besser auf anderen Seiten. Wie die Wertungen wirklich entstehen, wissen die wenigsten (auch ich habe es nicht ganz im Kopf), das Vergleichen ist kompliziert und eine Aussage über die Geschwindigkeit machen die wenigsten.

LIEFERUMFANG

Das Gerät kommt in einem weißen Karton. Darin finden sich neben dem Notebook selbst noch das Netzteil (die sind wirklich klein geworden – Ich habe noch zu uralt-Laptops (beispielsweise ein IBM ThinkPad A31 – war mein erster Computer) diese riesigen Ziegelsteine mit IBM-Schriftzug), dem üblichen Papierkram, den niemand liest aber trotzdem jeder für sinnvoll hält. Soweit normal. Interessant ist aber das Zubehör: Ein wirklich sehr passendes Sleeve und der Acer Active Stylus gehört mit zum Lieferumfang. Das ist vorbildlich. Bei ein paar Geräten bekommt man immerhin den Digitizer-Pen dazu, selten ist jedoch eine dabei liegende Schutzhülle, die meiner Meinung nach auch recht ansprechend aussieht.

DAS GERÄT

Das Gerät ist ein 13 Zoll Convertible Ultrabook. Es ist mit ca. 1,5 Kilogramm angenehm leicht, wenn auch nicht so leicht, wie so mancher Mitbewerber. Wir haben neben dem Netzteilanschluss einen USB-2.0 Port und zwei USB-3.0 Ports. Hier sitzen die USB-Stecker angenehm fest drin. Dann haben wir noch einen Headset-Anschluss und einen SD-Kartenleser, der unter einer Klappe versteckt ist. Um das R13 mit einem externem Monitor verbinden zu können, steht ein vollwertiger HDMI-Anschluss zu Verfügung. Ich vermute, es wird sich um einen 1.4a handeln, da HDMI 2.0 bei Ultrabooks noch recht selten ist. Das Gerät verfügt darüber hinaus noch über einen Anschluss für ein Kensington-Lock (wer’s braucht…). Ich finde, das Gerät ist mit Anschlüssen ganz gut bestückt, mehr brauche ich nicht. Zur kabellosen Kommunikation steht Bluetooth in der Version 4 und WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac bereit, es ist hier also für die neuesten Standards gerüstet. NFC ist leider nicht vorhanden, ist aber von der Verbindungstechnik im Wesentlichen Bluetooth. Nur der Aufbau der Verbindung funktioniert über die NFC-Spule.

Verbaut sind zudem zwei Lautsprecher, das Gerät ist mit Dolby Home Theater zertifiziert. Ich bin kein Audio-Fan, jedoch merke auch ich, dass die nach unten feuernden Lautsprecher nicht so ganz geschickt positioniert sind. Auf meinem Holzschreibtisch klingt der Sound durch die Reflektion einfach schrecklich, zudem fehlt es, wie bei allen Ultrabooks am Bass.

Die Verarbeitung ist wirklich sehr gelungen. Der schwarze Deckel des Geräts, bedeckt mit Corning Gorilla Glass 3, wird von einem silbernem Acer-Schriftzug verziert. Dieser Schriftzug leuchtet im Betrieb weiß. Der Rest, ausgenommen die „Ezel Hinge“ genannten Scharniere, ist aus Plastik gefertigt, dass jedoch mit Metall sehr dünn beschichtet ist. So spart man Gewicht. Die Unterseite des Gerätes weist stattdessen eine Soft-Touch-Beschichtung auf, so liegt das R13 im Tablet-Modus angenehm in der Hand. Die Display-Scharniere sind aus Metall gefertigt. Spaltmaße etc. sind nicht zu beanstanden. Ein bisschen nervig sind die Aufkleber. Der schwarze Intel core i5 Aufkleber stört mich weniger, der riesige Aufkleber rechts unten dafür umso mehr. Die Modi noch einmal aufzuschreiben ist zwar nett, ist dann jedoch irgendwann selbst erklärend. Und was das Gerät noch so alles kann, weiß ich bereits vor dem Kauf.

Das Gehäuse hat unterhalb des Touchpads eine kleine Aussparung auf der Vorderseite, sodass ihr das Gerät besser aufklappen könnt. Wenn ihr das R13 aufklappt, bootet es übrigens schon automatisch. Den Powerbutton habe ich bisher nicht gebraucht.1

Das, worauf es ankommt – die inneren Werte

Die Version, die ich gekauft habe, kommt mit einer Intel Core I5 5200 U mit Intel HD Graphics 5500. Es ist also ein Prozessor der Broadwell-Serie. Der Prozessor, gefertigt im 14 nm-Verfahren, hat einen Basistakt von 2,2 GHz, kann jedoch bei Bedarf auf 2,7 GHz übertakten. Für Anwender von Microsofts Hypervisor steht SLAT (genannt ERP) zu Verfügung – Otto Normalanwender wird hiervon jedoch kaum profitieren. Zusätzlich zu dieser Version gibt es auch Geräte mit Prozessoren aus Haswell und für große Geldbeutel sogar schon mit Skylake. Alle Geräte werden von großzügigen 8 GB RAM unterstützt, der meines Wissens nach im DualChannel läuft. Speichern kann ich auf einer 256 GB SSD, andere Versionen haben sogar 512 GB im RAID-0 (Stripping ohne Redundanz). Praktisch: Der zweite M.2 Steckplatz ist bei allen vorhanden, der RAID-Controller auch. RAID-0 würde ich allerdings nicht empfehlen, da bei einem Schaden an einer SSD sofort alle Daten weg sind (BTW: SSDs haben ein Ablaufdatum. Mehr als eine bestimmte Anzahl an Schreibvorgängen halten die „schwarzen Käfer“ nicht aus. Dann ist Schicht im Schacht…).

Das 13 Zoll große Display in IPS-Technologie, ebenfalls mit Corning Gorilla Glass 3 bedeckt, löst mit 1920 mal 1080 Pixeln auf – Full-HD also. Das Bild ist sehr gut, ich finde jedoch, dass es im dunklen Bereich recht warm leuchtet; dies kann jedoch nur ein subjektiver Eindruck sein. Zum farbgetreuen Arbeiten gibt es allerdings sicherlich bessere Monitore. Ein „Problem“ – haben allerdings so ziemlich alle Touchscreens – ist die hohe Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Man kann erkennen, ob das Gerät auch mal als Tablet genutzt wird. Ich habe dafür ein kleines Microfasertuch, das ich zusätzlich noch als Mauspad für meine Bluetoothmaus unterwegs nutzen kann.

Leistungstechnisch ist das Gerät ein kleiner Rennwagen – booten innerhalb von ein paar Sekunden, fast so schnell wie mein Desktop mit i7. Ich habe es noch nicht geschafft, die Leistung ganz auszureizen. Das Gerät ist aktiv gekühlt, man merkt jedoch gar nichts davon. Der Lüfter dreht nur bei Bedarf und das auch unglaublich leise. Das Gerät wird auch nur im oberen Bereich warm, nicht wie so mancher Mitbewerber, der die Handballenablage oder die Tastatur heizt.

 

Eingabegeräte

Das Gerät verfügt als Convertible-Ultrabook selbstverständlich über eine Tastatur und ein Trackpad. Zusätzlich wird noch Multitouch mit zehn Touchspitzen und ein Digitizer unterstützt. Letzterer arbeitet mit der Synaptics-Technologie. Anders als bei der Wacom-Technik verfügt der Stift über eine eigene Stromquelle und moduliert so ein Magnetfeld, das von Antennen gemessen wird. Die Stiftspitze ist in der Lage, 256 Druckstufen aufzulösen. Es steht eine Taste für den rechten Mausklick und eine weitere Taste zum Radieren zu Verfügung. Zum Betrieb benötigt der Stift eine Batterie vom Typ AAAA, eine liegt dem Lieferumfang bei. Ich würde trotzdem welche mitbestellen, da im Netz die Meinungen auseinander gehen, wie lange die Batterie jetzt wirklich durchhält.

Das Trackpad, das ebenfalls Multitouch und damit die gängigen Gesten unterstützt, ist angenehm groß dimensioniert. Ich finde lediglich die Oberfläche gewöhnungsbedürftig glatt.

Die Tastatur kommt im deutschen Layout, es wurden nur ein paar Tasten umpositioniert. Die F-Tasten wurden in die Nummern-Tasten integriert, die Funktionstasten sind in der ersten Reihe der Buchstaben. Der Druckpunkt ist recht ausgeprägt, der Anschlag ist für ein Notebook recht kräftig. Beim Schreiben gibt die Tastatur nicht nach. Zusätzlich verfügt die Tastatur über eine in zwei Stufen regelbare Hintergrundbeleuchtung in einem blau-weiß Ton.

Alltagstauglichkeit und Akku

Nachdem ich das Gerät jetzt seit einer Woche intensiv im Alltag nutze, kann ich auch dazu meine Meinung abgeben. Das Gerät verkörpert das, was man sich von einem Ultrabook erwartet. Der Akku ist unglaublich, die Hersteller-Marke von 8 Stunden kann ich locker überbieten. Wer hin und wieder das Notebook in den Stand-By (S4) fahren lässt, kommt so locker über einen langen Arbeitstag. Auch die Performance reicht für den Alltag vollkommen. Ich betreibe auf Akku das Gerät in dem Windows-Energiesparplan. Ich war in keiner Situation, in der ich meinte, mehr Leistung zu benötigen. Gut, die Buildzeiten in Visual Studio kriegt mein Desktoprechner schneller hin, der hat aber auch eine i7 und ich muss nicht mit dem Strom geizen. Das Display mit seiner gigantischen Helligkeit und einer leichten Anti-Reflex Beschichtung ist auch genial. Ich konnte mit einem Fenster im Rücken auf halber Helligkeit den gesamten Text lesen. Das ist mit vielen anderen Notebooks nicht möglich, außer mit den Business-Notebooks (Lenovo ThinkPad), die unter die Bildschirmarbeitsplatzverordnung fallen und deshalb kein spiegelndes Display haben dürfen.

Fazit

Das Acer Aspire R13 weiß mit einer guten Ausstattung zu überzeugen. Ein aktueller Broadwell-Prozessor, keine Core m, ein brillantes Display, SSD und eine sehr gute Akkulaufzeit. Auch den Digitizer, der für manche vermutlich nur Spielerei ist, möchte ich nicht mehr missen. Im Zusammenhang mit der guten Handschrifterkennung und dem Mathematik-Eingabe Fenster von Word 2016 ist er eine echte Hilfe in Mathematik und Physik. Einzig der hohe Preis – wenn kein Amazon WHD – dürfte so manchen Käufer abschrecken.

Von mir gibt’s trotzdem ein: Daumen hoch! Meine Meinung hat sich jetzt in mehreren Monaten der Dauernutzung als Produktivgerät bestätigt. Es ist ein super convertible Ultrabook.

Advertisements
TCL U40S7606DS – Ein UHD-Fernseher für den kleinen Geldbeutel — 21. Dezember 2015

TCL U40S7606DS – Ein UHD-Fernseher für den kleinen Geldbeutel

Hallo Leute,

ich melde mich mit einem kleinen Review eines Fernsehers zurück, der schon seit einem halben Jahr an meiner Wand hängt.

Der TCL U40S7606DS. Wer sich im Bereich der Technik ein wenig auskennt, erkennt sofort, dass es sich um ein 40 Zoll großes Modell handelt (die ersten beiden Ziffern geben in der Regel die Displaydiagonale in Zoll an). Der Fernseher, damals im Amazon-Blitzangebot für 400 Euro erstanden, ist ein super Gerät. Warum, erfahrt ihr in diesem Artikel.

 

Der Fernseher kommt in einem wirklich gigantischen Karton – ich dachte zuerst, Amazon hätte mir das 55 Zoll Modell geschickt. Kleiner Tipp: Guckt, dass ihr zuhause seid, wenn die Glotze kommt. So einen 40 Zoll großen Fernseher wollt ihr nicht bei der Post abholen.

Im Lieferumfang: Der Fernseher (logischerweise), ein Standfuß, Fernbedienung, Stromkabel, 2 3D-Brillen mit Shutter-Technik sowie noch ein bisschen Zubehör wie diverse Adapter.

Am Anfang hatte ich den Fernseher auf dem Standfuß stehen. Dieser ist wirklich sehr hochwertig verarbeitet, besteht er doch vollständig aus Aluminium.

Der Fernseher selbst ist aus Polycarbonat gefertigt, dieses ist schwarz-grau eingefärbt. Der untere Rand ist von einem leichten Chrome-Look verziert. Unten in der Mitte ist das TCL-Logo, dieses ist beleuchtet. Dummerweise leuchtet es aber, wenn der Fernseher aus ist, ich hätte es anders herum bevorzugt. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt. Der Rahmen um das Display ist vielleicht 0,5 bis 1 cM dick.

Das Panel des Fernsehers löst in UHD, also 3840 mal 2160 Pixeln auf, leider weiß ich nicht, ob ein TN- oder ein IPS-Panel zum Einsatz kommt. Die Blickwinkel sind jedoch auch zum Arbeiten super. Farbtreue kann ich leider nicht messen, jedoch würde ich es als ein normales, vielleicht etwas kühles Bild beschreiben. Auch die Helligkeit ist 1a.

Was die Anschlüsse betrifft, bleiben sicherlich keine Wünsche offen. SCART und Component geht allerdings nur über einen mitgelieferten Adapter. Der Fernseher unterstützt die aktuellen Standards, ich nutze jedoch nur DVB-C.

Das UHD Upscaling ist für einen Fernseher für 400 Euro wirklich beeindruckend. Man sieht Details, die man vorher nicht sah.

Ihr habt oben im Artikel richtig gelesen. Ich nutze den Monitor auch zum Arbeiten am Computer. Was sich zuerst nach Wahnsinn anhört, ist jedoch für Multitasking ein Traum. Mit den Windows-10 Shortcuts (Windows + Pfeiltasten) lassen sich Fenster super einfach anordnen. Links auf der kompletten Höhe NetBeans, rechts oben die Aufgaben der Uni, rechts unten Edge um mal schnell in der Java-API-Dokumentation nachzuschlagen. Professionelles Arbeiten ist also auch an diesem 40 Zoll Fernseher möglich. Vorher habe ich auf insgesamt ca. 60 Zoll, verteilt auf 3 Monitoren gearbeitet. Auf einem Schreibtisch mit nur 120 cM Breite macht das Arbeiten am Rechner Spaß, aber wenn man mal nicht am Rechner arbeiten möchte, wird es ganz schnell ganz unlustig. Durch die kleineren Pixel kann man auch näher am Fernseher sitzen, ohne dass der Betrachtungswinkel zu klein wird. Sonst verfärbt sich das Bild am Rand. Wenn man den Fernseher korrekt konfiguriert ist der Input-Lag auch sehr klein, außer man stellt eine kleinere Auflösung ein. Am Raspberry Pi mit einer Full-HD Auflösung läuft der Mauszeiger dann doch noch eine Sekunde nach.

Mittlerweile nutze ich diesen Fernseher seit über einem halben Jahr, ich habe den Kauf bis jetzt überhaupt noch nicht bereut. lediglich der Standfuß war mir im Weg, also habe ich den Fernseher mit einer Halterung (VESA 200×100) an die Wand gehangen.

 

Ein klares Daumen hoch!

Test / Review des Cherry MX Board 3.0 — 9. November 2015

Test / Review des Cherry MX Board 3.0

Hallo Leute,

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. Ich war in der letzten Zeit zu viel beschäftigt. Lernen für die Schule und die Klausur der Uni (ja, ich habe den LN). Dann habe ich momentan mit meinem Ultrabook bzw. Convertible so meine Problemchen (Steht im Edit von meinem Test zum Lenovo Yoga 2).

Nun habe ich aber einen weiteren Test für euch. Ihr wisst sicherlich, dass ich beim Tippen am PC viel wert auf Ergonomie, Tippgefühl Wert lege und nicht so sehr auf den Preis achte. Ich bin seit Beginn meines Studiums, also seit ca. einem Jahr hinter einer günstigen mechanischen Tastatur her. Ich hatte schon viel darüber gehört, auch schon mal ein paar im Elektronikmarkt um die Ecke ausprobiert. Schließlich habe ich mich für ein günstiges Einstiegsmodell entschieden. Das Cherry MX Board 3.0. Ich habe die Variante mit den blauen Schaltern gewählt, da ich die linearen Schalter nicht leiden kann. Ich brauche beim Tippen ein klares Feedback, wann die Taste ausgelöst ist. Auch haben die Cherry MX-Blue Switches ein höheres Auslösegewicht als die Braunen. Zum Tippen deutlich besser. Das Klicken stört mich nicht, jedoch bin ich – sagen wir mal nicht so geräuschempfindlich wie so mach anderer. Im Büro würde ich die Tastatur aus Rücksicht vor den Kollegen trotzdem nicht aufstellen, wenn man mit den besagten Kollegen auch längere Zeit gut zusammenarbeiten will.

Die Tastatur kommt ohne viel Schnick-Schnack aus. Es gibt lediglich vier Sondertasten, eine für Ton leiser, eine für lauter, eine, um den Ton stumm zu schalten und noch eine weitere Taste, die in Kombination mit der linken Strg-Taste die Windowstasten sperrt. Eine Handballenablage ist nicht dabei, diese kann jedoch für fünf bis zehn Euro dazu erworben werden.

Ich habe die Tastatur jetzt schon längere Zeit und bin sehr zufrieden. Ich würde mir jederzeit wieder eine mechanische kaufen, ich wünsche mir jedesmal, wenn ich an einer Rubberdome-Tastatur tippen muss, meine Mechanische herbei. Spielen kann man theoretisch auch, der Hardcoregamer wird jedoch eher auf die red oder die black Switches setzen.

Das war mein zugegeben recht kurzer Eindruck zu dieser Tastatur.

Bis dahin…

 

EDIT (16.03.16):

Mittlerweile habe ich, da ich auf Dauer noch mehr als bisher am Computer arbeiten muss / möchte, die Handballenablage für 6 Euro bei Amazon bestellt. Das ist kein rausgeschmissenes Geld. Sonst musste ich meine Hand immer sehr unangenehm in der Luft halten, was früher oder später nicht mehr angenehm war. Mit der Handballenablage ist dies noch mal angenehmer geworden. Auch vertippe ich mich damit nicht mehr so schnell, da meine Hand sich kaum bewegt und ich auf der Tastatur nicht verrutsche. Also auch für die Handballenablage eine klare Kaufempfehlung!

Microsoft Build Developer Conference Keynote 1 — 30. April 2015

Microsoft Build Developer Conference Keynote 1

Hallo Leute,

gestern Abend war die erste von beiden Keynotes auf der Microsoft //build/ Developer Conference 2015.

Neben neuen Systemen für Cloud-Computing (also Microsoft Azure) wurde auch viel für die Softwareentwicklung im Allgemeinen und zu Windows 10  präsentiert.

Im ganzen  war der Abend sehr stark an die Entwickler, nicht an die Nutzer gerichtet, sodass die Vorträge durchaus teilweise schwer zu verstehen waren (das lag nicht an der Englischen Sprache).

Microsoft geht einen ganz anderen Weg als Apple  (Darf ich ja gar nicht schreiben. Auf den Namen hat diese fiese, Schrott entwickelnde Firma aus Cupertino bestimmt auch ein Patent). Statt das Microsoft wie die erwähnte „Konkurrenz“ (Wie soll das denn gehen???) den Kunden im eigenen Ökosystem einsperrt, öffnet Microsoft die Plattform. So ist .net schon geraume Zeit OpenSource.

Nun wurde  aber .net auch für OS/X und für Linux vorgestellt. Dies wurde beim CloudComputinng angekündigt. Ich glaube, die asp.net Seiten benötigen eben das .net-Framework.

Auch wurde eine neu KOSTENLOSE Entwicklungsumgebung namens Visual Studio Code veröffentlicht, die ähnlich Notepad++ sehr sehr viele Sprachen unterstützt. Jedoch kann VS Code das Programm auch Debugen und hat eine sehr gute Integration von GIT. So wird, wenn ihr den Code ändert, auf der einen Seite des Monitors der Code VOR der Änderung und auf der anderen Seite NACH der Änderung angezeigt. Zudem wurde Visual Studio Online deutlich hervorgehoben.

Auch zu  Office wurden ein paar Beispiele gezeigt. So kann man z.B. aus einer SAP-Datenbank in Excel direkt eine Tabelle bauen. Oder aus dem flickr-Account Fotos in die PowerPoint integrieren.

Der mit Abstand meist erwartete Teil der Keynote war der letzte.

WINDOWS 10

Die Entwicklung ist schon sehr weit fortgeschritten. Animationen wurde angepasst (Die Livetiles rotieren jetzt als dreidimensionaler Würfel), auch wurde auf die Wünsche der Insider reagiert. Das aus Windows 7  bekannte „AeroGlass“ kommt zurück. Erst einmal nur teilweise. Microsooft will erst einmal das Feedback der Nutzer abwarten.

Auch „Projekt Spartan“ hat einen Namen bekommen. Basierend auf der neuen „edge“-Engine heißt Microsofts neuer Browser „Microsoft Edge“. Zuddem soll edge auch Firefox- und Chromeplugins unterstützen.

Dass wichtigste Thema sind aber die Universal-Apps. Microsoft hat ein System für alle Geräte – ob Smartphone oder leistungsfähiger Desktop-Rechner. Auch gibt es nur einen App-Store. Der Entwickler muss nur EINE App schreiben und kann nahezu sofort eine immense Zahl an Nutzern erreichen.

Auch gibt es neue Wege, eine App zu veröffentlichen. Drei davon möchte ich besonders hervorheben. Gerade die letzten beiden „bridges“ sind sehr gut angekommen. Eine ..net und Win32 Anwendung kann als Store-App veröffentlicht werden. Das Schöne: Man braucht keinen Installer und  auch beim Deinstallieren bleiben keiine vergessenen dlls oder Registry-Einträge zurück.

Auch eine Android-App kann direkt in java mit einigen Änderungen als Store-App verteilt werden.

DAS GLEICHE GILT AUCH FÜR OBJECTIVE-C. „Mit allen seinen komischen Eigenschaften“, so Myerson.

D.h. ein Entwickler kann eine App mit äußerst geringem Arbeitsaufwand an eine äußerst große Zahl von Anwendern bringen.

Frage an die verrückten Apple-Freaks: WER HAT JETZT DEN GRÖßTEN UND BESTEN APP-STORE? 

Ganz bestimmt NICHT Apple!

Auch wurde Continuum weiter überarbeitet. Man kann ein Windows phone-Gerät jetzt wirklich als PC-Ersatz nutzen, natürlich kann mann jetzt von einem Handy keine Leistung wie von einem PC mit einer aktuellen i7 erwarten.

Preise und ein Release-Date wurden leider noch nicht genannt, heute Abend soll es aber wohl wieder eine zweite Keynote geben.

Bis dahin, happy Coding!

Ein paar Impressionen vom Fotobearbeiten — 23. April 2015
Tipp zum Beziehen von Windows Updates — 9. März 2015

Tipp zum Beziehen von Windows Updates

Alle Leute, die Windows richtig verwenden, haben bestimmt schon oft über wuauserv (Auch bekannt als Windows Update) geflucht. Ich am Wochenende auch.

Aber es gibt Abhilfe. Die Lösung, die ich jetzt vorstelle, ist insbesondere für die Leute interessant, die mehrere Rechner mit dem gleichen OS administrieren müssen.

Die Lösung – leider nicht für alle Probleme der Menschheit – lautet WSUS offline. Dieses Tool lädt die vollständige Updatebibliothek von den Microsoftservern. Am Schluss wird ein Batch-Skript zum Installieren erstellt.

1. WSUS Offline downloaden

2. Betriebssystem auswählen (WICHTIG: ACHTET AUF DEN UNTERSCHIED ZWICHEN x86 ROMs UND amd64 !)

3. im Verzeichnis „Client“ die Datei „Install.cmd“ mit Administratorrechten starten.

 

Da WSUS aber wirklich ALLE Updates lädt, solltet ihr ein wenig Zeit einplanen!

Lenovo Yoga 2-11 (Version mit Intel Celeron) — REVIEW — 8. März 2015

Lenovo Yoga 2-11 (Version mit Intel Celeron) — REVIEW

Hallo Leute,

für alle, die noch nicht auf die „Über mich“-Seite geguckt haben, diese Seite hat heute Zuwachs gekriegt. Na ja, eher der Teil „Meine Hardware“.

Ich bin seit Freitag stolzer Besitzer des Lenovo Yoga 2-11 mit der Intel Celeron N2930. Diese Quadcore taktet mit maximal 2.16 GHz im Turboboost. Warum ich es erst  heute auf meine Homepage gestellt habe und vor allem, wie meine Meinung zu dem Ultrabook des asiatischen Herstellers ist, erfahrt ihr in dem folgendem Review. Eins noch vorab: Dieses Review ist auf dem Yoga geschrieben, da  die Tastatur immer von Gerät  zu Gerät ein wenig abweicht, bitte ich euch, Rechtschreibfehler zu verzeihen!

Bestellt habe ich das Ultrabook bei Amazon als Warehousedeal in der Farbe „Clementine-Orange“. Wer jetzt bei der Vorstellung an ein orangenes ThinkPad vom Hocker fällt, der möge sich zuerst verarzten und dann weiterlesen. 🙂

Spaß beiseite!

Das Orange habe unter Anderem deshalb gewählt, weil Orange meine Lieblingsfarbe ist und es war ein paar Euro günstiger als Schwarz oder Silber. Außerdem könnt ihr sicher sein, dass das Orange im Cafe oder bestimmt auch im Hörsaal der Uni ein echter Hingucker ist – auch die Eigenschaften, die das Yoga zum Yoga machen. Zumindest werden eure Kommilitonen erst mal denken, ihr habt einen Knall, wenn ihr das Gerät über 180° aufklappt 🙂

Aber zuerst ein paar Bilder:

Lenovo Yoga 2-11

Lenovo Yoga 2-11 -- Laptop-Mode
Der Laptopmodus
Lenovo Yoga 2-11 -- Stand-Mode
Der Standmodus
Lenovo Yoga 2-11 -- Tent-Mode
Der „Tent-Mode“
Lenovo Yoga 2-11 -- Tabletmode
der Tabletmodus

Das Gehäuse des Yoga besteht aus Plastik, allerdings ist zumindest meine orangen Version in einem leichten Metall-Finish gehalten, was dem Gerät ein wertigeres Aussehen verleiht. Trotz des Plastiks ist das Gehäuse angenehm griffig. Die Tastatur ist die typische Lenovo-Tastatur. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Lenovo-Tastaturen so ziemlich das beste Keyboard ist, das in einem Notebook eingebaut wurde. Der Druckpunkt könnte jedoch noch einen winzigen Hauch straffer sein, ist aber auch Gewöhnungssache. Das Trackpad ist eine Streitfrage: Braucht man wirklich in einem Convertible ein Trackpad?   Ich würde behaupten, ja, da sonst im Notebookmodus der Arm bei der Beddienung des Touchscreens schnell schwer wird Auch die Größe ist angenehm gewählt. An der ganzen Gehäusekante läuft noch eine kleine Plastikkante lang, diese muss aber nicht unbedingt ein Problem mit der Verarbeitung sein. Ich glaube eher, dass dies ein Abstandshalter ist, sodass die Unterseite im Standmodus nicht direkt auf der Tischkante aufliegt.

Wie ihr auf den Bildern schon sehen konntet, ist der Bildschirm um 360° drehbar, sodass ihr das Gerät auch als Tablet nutzen könnt, ohne irgendwelche Bauteile abzunehmen. Auch diese Scharniere machen einen stabilen Eindruck. Allerdings fasst man dann im Tabletmode auf die Tastatur, was ein wenig ungewohnt ist. Ihr könnt jedoch keine falschen Eingaben hervorrufen, da ab einem Winkel von ca. 180° die Tastatur automatisch deaktiviert wird.

Das Gerät hat eine Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll, die Grundfläche ist ungefähr so groß wie ein Blatt DIN A4, also ein wenig größer als die Netbooks. Das Gewicht fällt mit um die 1,5 kG recht groß aus, zumindest für ein Tablet, das das Yoga ja auch sein will.

Summa summarum gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Wer jedoch in erster Linie ein Tablet sucht, sollte sich mal das Yoga Tablet 2 1051F anschauen. Dieses Tablet wird mit Tastatur und Windows 8.1 ausgeliefert, ist aber in erster Linie ein Tablet.

Zur Tastatur sei noch zu sagen, dass es ein deutsches Standard-Layout ist, also eine QWERTZ-Tastatur. Allerdings wurde aus Platzgründen die Entertaste verkleinert und  die + und # Taste verschoben. Aber auch das ist eine Gewöhnungssache.

Zur Leistung muss ich erst mal mein Einsatzgebiet beschreiben. Das Tablet habe ich mir vor allem für die Schule und die Uni gekauft. Zu diesen Officearbeiten und den eher einfachen Programmierübungen gesellen sich dann noch ein paar YouTube-Videos. Und die meistert die Celeron hervorragend. Der Systemstart, also  vom Drücken des Powerbuttons bis zum Sperrbildschirm dauerte knapp 15 Sekunden, da ist mein Desktop mit i7 4790k und SSD auch nicht viel schneller. Auch sonst ist die Performance, die man geboten bekommt, für weniger als 300€ gar nicht mal schlecht. Nach dem Systemstart braucht die CPU ein paar Sekunden länger, aber nach ein paar Sekunden bis zu einer Minute „Aufwärmzeit“ dann reagiert das Yoga angenehm schnell.

Der Akku selber ist nicht so schnell austauchbar wie bei anderen Notebooks. Man kann das Gerät durch lösen von 10 Torx T6 schrauben wohl öffnen und auch den Akku wechseln, dies ist jedoch im Alltag nicht wirklich praktikabel. Der Akku hält laut Internet wohl um die 4 Stunden, je nachdem was man macht. Ich werde es also in der Schule in den Energiesparmodus statt ausbalanciert schalten und auch den Flugmodus aktivieren. Dann mal schauen, wann dem Yoga die Puste ausgeht.

Das Display hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, also nur „HD-ready“. Ich finde diese Auflösung ist für ein Arbeitsgerät der 11 Zoll Klasse ausreichend. Auch ist das IPS-Panel angenehm hell. Jedoch spiegelt auch dieses Display recht stark und scheint Fingerabdrücke magisch anzuziehen. Letztere kann man jedoch einfach mit einem normalen Microfasertuch entfernen.

Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 in der 64-Bit Version zum Einsatz. Lenovo hat dieses noch um die übliche Bloatware erweitert. Jedoch ist auch praktische Software darunter: Ein Programm zur Gestensteuerung zum Beispiel.

ich habe aufgrund der jüngsten Vergangenheit das SuperFish-Removal Toll über das Yoga laufen lassen. Mein Exemplar war zum Glück nicht von Fischen besiedelt.

Windows 8.1 ist Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut und die Touchbedienung ist dann doch recht intuitiv, wenn man Windows 8 schon mit der Maus kennen lernen durfte.

FAZIT:

Für ungefähr 300€ erhaltet ihr ein Windows Convertible, was zum Lesen im WWW, Videos schauen und Arbeiten mit Office sehr gut geeignet ist. Spiele spielen kann man am Yoga 2 nicht, dafür ist es aber auch nicht gedacht.  Ob ihr es euch kaufen wollt, ist eure Sache. Wenn ihr aber ein Convertible sucht mit Windows 8.1, dann kann ich euch das Lenovo Yoga 2-11 mit der Intel Celeron-N2930 ans Herz legen.

EDIT:

Ein kleines Manko, was aber definitiv NICHT das Problem des Yogas ist ist dieeses !*’#@@! Windows Update. Ich habe bestimmt das halbe Wochenende damit verbracht, die aktuellen Patches reinzuspielen.

NOCH EIN EDIT:

Habe heute Morgen den Akku getestet. Mein Test bestand aus Musik hören per Spotify, Lesen im Internet und schauen von YouTube. ich kam auf 4.30 Stunden. Ein ordentlicher Wert.

Edit nach einem halben Jahr:

Bislang war cih sehr zufrieden mit dem Notebook. Allerdings häuften sich in der Vergangenheit massiv die Probleme. Die Soundkarte, genauer gesagt der Mikrofoneingang hat das Signal sehr stark verzerrt. Vermutlich ein defekter A/D-Wandler. Auch die Akkulaufzeit hat stark nachgelassen. Kam ich vorher im Energiesparmodus mit Internet über Ethernet mit einer Akkuladung gut durch einen Schul-Vormittag, ging der Akku bei identischer Einstellung auch öfter mal innerhalb von 90 Minuten komplett leer. Auch ging das Ultrabook innerhalb einer Sekunde komplett aus – nicht wie sonst üblich herunterfahren. Innerhalb dieser einen Sekunde waren 60 Prozentpunkte Akkuladung weg und das Yoga signalisierte mit oragenem Blinken, dass der Akku leer war.

Nun ist das Gerät bei Amazon, ich weiß nicht, ob diereparieren oder ob ich mei  Geld zurück bekomme. Falls ich das Notebook erstattet bekomme, muss ich allerdings noch ein bisschen Geld drauf legen – es war doch sehr sehr günstig. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Edit 30.10.2015:

War anscheinend tatsächlich defekt der Akku. Das Notebook war zwei Wochen lang in Reparatur bei Regenersis in Sömmerda. Natürlich hat das Tracking der Reparatur nicht funktioniert, da sowohl in der Datenbank ein Fehler war, als auch die Leute da keine Ahnung von SSL-Zertifikaten und deren Gültigkeit zu haben scheinen.

Also eine Mail dahin geschrieben. Ich bekam die Antwort, dass auf ein Ersatzteil gewartet werden würde, das jedoch momentan nicht lieferbar sei. Ich hatte die Wahl, auf die Reparatur zu warten oder von Amazon ein Austauschgerät zu erhalten. Da ich das Notebook dringend brauche, habe ich mich für die zweite Option entschlossen. Jedoch war das Gerät ein Warehousedeal und nicht mehr verfügbar, also bekam ich das Geld zurück.

Nach ein wenig Suchen bei Amazon und in den örtlichen Elektronikgeschäften, habe ich mich schließlich für das HP Envy X2 13-j001ng entschieden. Ein Test folgt nach ein paar Tagen mit dem Gerät.

Schon wieder ein Edit: Das HP Envy ist mittlerweile angekommen. Jedoch hat dieses Gerät (Amazon Warehousedeals) anscheinend einen Defekt am Bildschirm oder an der Grafikkarte. Das Display zeigt öfters nicht reproduzierbare schwarz-weiße Streifen. Zudem sieht das Gerät schon so aus, als sei es schon einmal geöffnet worden. Also zurück zum Absender. Eigentlich ein schönes Gerät mit einem riesigen Akku (7 Stunden waren mit dem Yoga unmachbar. Auch nicht, als der Akku noch funktionierte).

Ich habe mir nun ein Acer Aspire R13 mit der Intel i5 5200u, nicht die Windows-Signature-Edition, bestellt. Kommt morgen an; einen Test gibt es dann auch später noch.

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge — 3. März 2015

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge

Da im Internet schon ein ziemlicher Shitstorm über das am 1. März veröffentlichten S6 und das S6 edge herrscht, werde ich als, scheinbar einzigster, rational denkender mal eine Lanze für Samsung brechen.

Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, dass sich die technischen Daten des S6 und dem S6 edge sehr gut lesen. Ob der Prozessor jetzt aus einem Octacore oder „nur“ aus zwei Quadcore CPUs besteht, ist eine Streitfrage. Ähnlich wie die Bulldozer-Architektur von AMD. Die einen meinen es sei ein nativer Octacore, die anderen, darunter auch ich, sagen, es ist nur eine Virtualisierungtechnik, ähnlich Intels HyperThreading.

Wie dem auch sei – Schrott beiseite 🙂

 

Zu dem fest eingebauten Akku in dem neuen Kapitel der Samsung Galaxy Geschichte hole ich mal ein wenig aus.

Da ich mich auch leidenschaftlich für Physik, insbesondere Elektro-Physik interessiere, kann ich auch sagen, was für ein Akku verbaut ist.

In beiden Geräten dürfte ein Litium-Ionen beziehungsweise ein Litium-Polymer Akku verbaut sein. Beide haben den Vorteil, dass sie eine geringe Selbstentladung haben. Zudem fällt der von den alten Laptops bekannte Memory Effekt weg.

Die heutzutage handelsüblichen Akkus schaffen leider auch nur eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen – Thermodynamik lässt grüßen. Jedoch ist die Zahl an Ladezyklen mit 1000 sehr hoch gesetzt, teilweise schafft der Akku sogar noch mehr.

 

Wenn ich mein Ladeverhalten jetzt mal als Beispiel nehme – ich lade mein Galaxy S5 jeden Abend über Nacht per wireless Charging, dann komme ich auf 365 Ladezyklen pro Jahr. Da sich ein Großteil der Smartphone-Nutzer aus – mir unverständlichen Gründen – alle zwei Jahre ein neues Handy kauft, ist man also bei 730 Zyklen. Wenn man sparsam ist und Glück hat und der Akku ein paar Zyklen mehr schafft, dann kann man auch mit eingebautem Akku gut leben. Und wenn Samsung ein S7, spätestens ein S8 vostellt, ist den anderen eh egal, ob ihr noch eine Powerbank – eh eine gute Investition, glaubt mir – mitschleppt.

 

Von daher, gebt diesen Handys eine Chance. Es ist wirklich ein feines Stück Technik und auch ich muss vor den Designern, insbesondere dem Team, das für die Edge-Variante verantwortlich war, meinen imaginären / virtuellen Hut zücken.

Freut euch lieber auf ein Smartphone, was im Gegensatz zu dem Cupertino-Schrott wirklich smart ist, und im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten einen unglaublichen Antutu-Score von über 60000 schafft.

 

Zum Schluss möchte ich anmerken, dass ich weder von Samsung, noch von Google oder einer anderen Elektronikforma Gehalt oder andere Vergünstigungen bzw. Geschenke erhalte!!! Kommentare in die Richtung könnt ihr euch also sparen!

Windows Technical Preview im täglichen Einsatz — 23. Januar 2015

Windows Technical Preview im täglichen Einsatz

Heute habe ich mal mein System (Windows 8.1) auf die Preview von Windows 10 gepatcht. Ist zwar noch nicht die Consumer Preview, diese wird jedoch nur ein Patch für die Technical Preview sein. Als Insider kommt man schneller an das Update, hoffe ich zumindest. Jedoch muss ich erstmal alle Programme neu installieren, da mit „Apps“ wirklich nur die Apps für die Modern-UI gemeint waren, normale Programme hat der Installer gekillt. Die .exe starten geht auch nicht, da die Programme nicht in der Registry stehen. Spiele die über einen Online-Client gestartet werden, zum Beispiel Assassins Creed Unity, müssen also neu installiert werden. Die nächsten Tage werden wohl zeigen, ob meine Entscheidung klug war.

Screenshot Technical Preview 1

Probleme mit Funktastaturen? — 5. Januar 2015

Probleme mit Funktastaturen?

Ich bin stolzer Besitzer einer Microsoft Sculpt Ergonomic Tastatur (hier geht es zum Test). Mit der Tastatur bin ich seit einem Jahr voll und ganz zufrieden – im Gegensatz zu meiner Gaming Maus, die erst ein halbes Jahr alt, schon defekt zu sein scheint!

Jedoch fingen nach Weihnachten die Probleme an. Ich bekam endlich einen neuen Desktop-PC, selbstverständlich mit USB-3.0. Allerdings setzte meine Tastatur immer wieder aus. Nach einiger Recherche im Internet hatte ich gelernt, das USB-3.x Ports ein großes Elektro-magnetisches Feld ausstrahlen. (bevor jetzt alle mit Gesundheitsrisiken ankommen: Es ist KEINE Radioaktivität!!!).

Ich werde nun ein paar Tipps aufstellen, die ihr zumindest einmal ausprobieren solltet, wenn die Tastatur streikt:

1. Eine Funktastatur nicht in einen USB-3 Port stecken. Wie oben beschrieben, strahlen diese. Zudem bringt die höhere Datenübertragungsrate einer Tastatur bzw. Maus ohnehin nichts.

2. Hat der Schritt 1 nicht geholfen, dann den Empfänger mithilfe eines USB-Verlängerungskabels auf den Schreibtisch legen, da dort das elektro-magnetische Feld schwächer ist.

 

Ich hoffe diese Tipps können euch helfen!