Da im Internet schon ein ziemlicher Shitstorm über das am 1. März veröffentlichten S6 und das S6 edge herrscht, werde ich als, scheinbar einzigster, rational denkender mal eine Lanze für Samsung brechen.

Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, dass sich die technischen Daten des S6 und dem S6 edge sehr gut lesen. Ob der Prozessor jetzt aus einem Octacore oder „nur“ aus zwei Quadcore CPUs besteht, ist eine Streitfrage. Ähnlich wie die Bulldozer-Architektur von AMD. Die einen meinen es sei ein nativer Octacore, die anderen, darunter auch ich, sagen, es ist nur eine Virtualisierungtechnik, ähnlich Intels HyperThreading.

Wie dem auch sei – Schrott beiseite 🙂

 

Zu dem fest eingebauten Akku in dem neuen Kapitel der Samsung Galaxy Geschichte hole ich mal ein wenig aus.

Da ich mich auch leidenschaftlich für Physik, insbesondere Elektro-Physik interessiere, kann ich auch sagen, was für ein Akku verbaut ist.

In beiden Geräten dürfte ein Litium-Ionen beziehungsweise ein Litium-Polymer Akku verbaut sein. Beide haben den Vorteil, dass sie eine geringe Selbstentladung haben. Zudem fällt der von den alten Laptops bekannte Memory Effekt weg.

Die heutzutage handelsüblichen Akkus schaffen leider auch nur eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen – Thermodynamik lässt grüßen. Jedoch ist die Zahl an Ladezyklen mit 1000 sehr hoch gesetzt, teilweise schafft der Akku sogar noch mehr.

 

Wenn ich mein Ladeverhalten jetzt mal als Beispiel nehme – ich lade mein Galaxy S5 jeden Abend über Nacht per wireless Charging, dann komme ich auf 365 Ladezyklen pro Jahr. Da sich ein Großteil der Smartphone-Nutzer aus – mir unverständlichen Gründen – alle zwei Jahre ein neues Handy kauft, ist man also bei 730 Zyklen. Wenn man sparsam ist und Glück hat und der Akku ein paar Zyklen mehr schafft, dann kann man auch mit eingebautem Akku gut leben. Und wenn Samsung ein S7, spätestens ein S8 vostellt, ist den anderen eh egal, ob ihr noch eine Powerbank – eh eine gute Investition, glaubt mir – mitschleppt.

 

Von daher, gebt diesen Handys eine Chance. Es ist wirklich ein feines Stück Technik und auch ich muss vor den Designern, insbesondere dem Team, das für die Edge-Variante verantwortlich war, meinen imaginären / virtuellen Hut zücken.

Freut euch lieber auf ein Smartphone, was im Gegensatz zu dem Cupertino-Schrott wirklich smart ist, und im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten einen unglaublichen Antutu-Score von über 60000 schafft.

 

Zum Schluss möchte ich anmerken, dass ich weder von Samsung, noch von Google oder einer anderen Elektronikforma Gehalt oder andere Vergünstigungen bzw. Geschenke erhalte!!! Kommentare in die Richtung könnt ihr euch also sparen!

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