Julians Blog

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Tipp zum Beziehen von Windows Updates — 9. März 2015

Tipp zum Beziehen von Windows Updates

Alle Leute, die Windows richtig verwenden, haben bestimmt schon oft über wuauserv (Auch bekannt als Windows Update) geflucht. Ich am Wochenende auch.

Aber es gibt Abhilfe. Die Lösung, die ich jetzt vorstelle, ist insbesondere für die Leute interessant, die mehrere Rechner mit dem gleichen OS administrieren müssen.

Die Lösung – leider nicht für alle Probleme der Menschheit – lautet WSUS offline. Dieses Tool lädt die vollständige Updatebibliothek von den Microsoftservern. Am Schluss wird ein Batch-Skript zum Installieren erstellt.

1. WSUS Offline downloaden

2. Betriebssystem auswählen (WICHTIG: ACHTET AUF DEN UNTERSCHIED ZWICHEN x86 ROMs UND amd64 !)

3. im Verzeichnis „Client“ die Datei „Install.cmd“ mit Administratorrechten starten.

 

Da WSUS aber wirklich ALLE Updates lädt, solltet ihr ein wenig Zeit einplanen!

Lenovo Yoga 2-11 (Version mit Intel Celeron) — REVIEW — 8. März 2015

Lenovo Yoga 2-11 (Version mit Intel Celeron) — REVIEW

Hallo Leute,

für alle, die noch nicht auf die „Über mich“-Seite geguckt haben, diese Seite hat heute Zuwachs gekriegt. Na ja, eher der Teil „Meine Hardware“.

Ich bin seit Freitag stolzer Besitzer des Lenovo Yoga 2-11 mit der Intel Celeron N2930. Diese Quadcore taktet mit maximal 2.16 GHz im Turboboost. Warum ich es erst  heute auf meine Homepage gestellt habe und vor allem, wie meine Meinung zu dem Ultrabook des asiatischen Herstellers ist, erfahrt ihr in dem folgendem Review. Eins noch vorab: Dieses Review ist auf dem Yoga geschrieben, da  die Tastatur immer von Gerät  zu Gerät ein wenig abweicht, bitte ich euch, Rechtschreibfehler zu verzeihen!

Bestellt habe ich das Ultrabook bei Amazon als Warehousedeal in der Farbe „Clementine-Orange“. Wer jetzt bei der Vorstellung an ein orangenes ThinkPad vom Hocker fällt, der möge sich zuerst verarzten und dann weiterlesen. 🙂

Spaß beiseite!

Das Orange habe unter Anderem deshalb gewählt, weil Orange meine Lieblingsfarbe ist und es war ein paar Euro günstiger als Schwarz oder Silber. Außerdem könnt ihr sicher sein, dass das Orange im Cafe oder bestimmt auch im Hörsaal der Uni ein echter Hingucker ist – auch die Eigenschaften, die das Yoga zum Yoga machen. Zumindest werden eure Kommilitonen erst mal denken, ihr habt einen Knall, wenn ihr das Gerät über 180° aufklappt 🙂

Aber zuerst ein paar Bilder:

Lenovo Yoga 2-11

Lenovo Yoga 2-11 -- Laptop-Mode
Der Laptopmodus
Lenovo Yoga 2-11 -- Stand-Mode
Der Standmodus
Lenovo Yoga 2-11 -- Tent-Mode
Der „Tent-Mode“
Lenovo Yoga 2-11 -- Tabletmode
der Tabletmodus

Das Gehäuse des Yoga besteht aus Plastik, allerdings ist zumindest meine orangen Version in einem leichten Metall-Finish gehalten, was dem Gerät ein wertigeres Aussehen verleiht. Trotz des Plastiks ist das Gehäuse angenehm griffig. Die Tastatur ist die typische Lenovo-Tastatur. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Lenovo-Tastaturen so ziemlich das beste Keyboard ist, das in einem Notebook eingebaut wurde. Der Druckpunkt könnte jedoch noch einen winzigen Hauch straffer sein, ist aber auch Gewöhnungssache. Das Trackpad ist eine Streitfrage: Braucht man wirklich in einem Convertible ein Trackpad?   Ich würde behaupten, ja, da sonst im Notebookmodus der Arm bei der Beddienung des Touchscreens schnell schwer wird Auch die Größe ist angenehm gewählt. An der ganzen Gehäusekante läuft noch eine kleine Plastikkante lang, diese muss aber nicht unbedingt ein Problem mit der Verarbeitung sein. Ich glaube eher, dass dies ein Abstandshalter ist, sodass die Unterseite im Standmodus nicht direkt auf der Tischkante aufliegt.

Wie ihr auf den Bildern schon sehen konntet, ist der Bildschirm um 360° drehbar, sodass ihr das Gerät auch als Tablet nutzen könnt, ohne irgendwelche Bauteile abzunehmen. Auch diese Scharniere machen einen stabilen Eindruck. Allerdings fasst man dann im Tabletmode auf die Tastatur, was ein wenig ungewohnt ist. Ihr könnt jedoch keine falschen Eingaben hervorrufen, da ab einem Winkel von ca. 180° die Tastatur automatisch deaktiviert wird.

Das Gerät hat eine Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll, die Grundfläche ist ungefähr so groß wie ein Blatt DIN A4, also ein wenig größer als die Netbooks. Das Gewicht fällt mit um die 1,5 kG recht groß aus, zumindest für ein Tablet, das das Yoga ja auch sein will.

Summa summarum gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Wer jedoch in erster Linie ein Tablet sucht, sollte sich mal das Yoga Tablet 2 1051F anschauen. Dieses Tablet wird mit Tastatur und Windows 8.1 ausgeliefert, ist aber in erster Linie ein Tablet.

Zur Tastatur sei noch zu sagen, dass es ein deutsches Standard-Layout ist, also eine QWERTZ-Tastatur. Allerdings wurde aus Platzgründen die Entertaste verkleinert und  die + und # Taste verschoben. Aber auch das ist eine Gewöhnungssache.

Zur Leistung muss ich erst mal mein Einsatzgebiet beschreiben. Das Tablet habe ich mir vor allem für die Schule und die Uni gekauft. Zu diesen Officearbeiten und den eher einfachen Programmierübungen gesellen sich dann noch ein paar YouTube-Videos. Und die meistert die Celeron hervorragend. Der Systemstart, also  vom Drücken des Powerbuttons bis zum Sperrbildschirm dauerte knapp 15 Sekunden, da ist mein Desktop mit i7 4790k und SSD auch nicht viel schneller. Auch sonst ist die Performance, die man geboten bekommt, für weniger als 300€ gar nicht mal schlecht. Nach dem Systemstart braucht die CPU ein paar Sekunden länger, aber nach ein paar Sekunden bis zu einer Minute „Aufwärmzeit“ dann reagiert das Yoga angenehm schnell.

Der Akku selber ist nicht so schnell austauchbar wie bei anderen Notebooks. Man kann das Gerät durch lösen von 10 Torx T6 schrauben wohl öffnen und auch den Akku wechseln, dies ist jedoch im Alltag nicht wirklich praktikabel. Der Akku hält laut Internet wohl um die 4 Stunden, je nachdem was man macht. Ich werde es also in der Schule in den Energiesparmodus statt ausbalanciert schalten und auch den Flugmodus aktivieren. Dann mal schauen, wann dem Yoga die Puste ausgeht.

Das Display hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, also nur „HD-ready“. Ich finde diese Auflösung ist für ein Arbeitsgerät der 11 Zoll Klasse ausreichend. Auch ist das IPS-Panel angenehm hell. Jedoch spiegelt auch dieses Display recht stark und scheint Fingerabdrücke magisch anzuziehen. Letztere kann man jedoch einfach mit einem normalen Microfasertuch entfernen.

Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 in der 64-Bit Version zum Einsatz. Lenovo hat dieses noch um die übliche Bloatware erweitert. Jedoch ist auch praktische Software darunter: Ein Programm zur Gestensteuerung zum Beispiel.

ich habe aufgrund der jüngsten Vergangenheit das SuperFish-Removal Toll über das Yoga laufen lassen. Mein Exemplar war zum Glück nicht von Fischen besiedelt.

Windows 8.1 ist Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut und die Touchbedienung ist dann doch recht intuitiv, wenn man Windows 8 schon mit der Maus kennen lernen durfte.

FAZIT:

Für ungefähr 300€ erhaltet ihr ein Windows Convertible, was zum Lesen im WWW, Videos schauen und Arbeiten mit Office sehr gut geeignet ist. Spiele spielen kann man am Yoga 2 nicht, dafür ist es aber auch nicht gedacht.  Ob ihr es euch kaufen wollt, ist eure Sache. Wenn ihr aber ein Convertible sucht mit Windows 8.1, dann kann ich euch das Lenovo Yoga 2-11 mit der Intel Celeron-N2930 ans Herz legen.

EDIT:

Ein kleines Manko, was aber definitiv NICHT das Problem des Yogas ist ist dieeses !*’#@@! Windows Update. Ich habe bestimmt das halbe Wochenende damit verbracht, die aktuellen Patches reinzuspielen.

NOCH EIN EDIT:

Habe heute Morgen den Akku getestet. Mein Test bestand aus Musik hören per Spotify, Lesen im Internet und schauen von YouTube. ich kam auf 4.30 Stunden. Ein ordentlicher Wert.

Edit nach einem halben Jahr:

Bislang war cih sehr zufrieden mit dem Notebook. Allerdings häuften sich in der Vergangenheit massiv die Probleme. Die Soundkarte, genauer gesagt der Mikrofoneingang hat das Signal sehr stark verzerrt. Vermutlich ein defekter A/D-Wandler. Auch die Akkulaufzeit hat stark nachgelassen. Kam ich vorher im Energiesparmodus mit Internet über Ethernet mit einer Akkuladung gut durch einen Schul-Vormittag, ging der Akku bei identischer Einstellung auch öfter mal innerhalb von 90 Minuten komplett leer. Auch ging das Ultrabook innerhalb einer Sekunde komplett aus – nicht wie sonst üblich herunterfahren. Innerhalb dieser einen Sekunde waren 60 Prozentpunkte Akkuladung weg und das Yoga signalisierte mit oragenem Blinken, dass der Akku leer war.

Nun ist das Gerät bei Amazon, ich weiß nicht, ob diereparieren oder ob ich mei  Geld zurück bekomme. Falls ich das Notebook erstattet bekomme, muss ich allerdings noch ein bisschen Geld drauf legen – es war doch sehr sehr günstig. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Edit 30.10.2015:

War anscheinend tatsächlich defekt der Akku. Das Notebook war zwei Wochen lang in Reparatur bei Regenersis in Sömmerda. Natürlich hat das Tracking der Reparatur nicht funktioniert, da sowohl in der Datenbank ein Fehler war, als auch die Leute da keine Ahnung von SSL-Zertifikaten und deren Gültigkeit zu haben scheinen.

Also eine Mail dahin geschrieben. Ich bekam die Antwort, dass auf ein Ersatzteil gewartet werden würde, das jedoch momentan nicht lieferbar sei. Ich hatte die Wahl, auf die Reparatur zu warten oder von Amazon ein Austauschgerät zu erhalten. Da ich das Notebook dringend brauche, habe ich mich für die zweite Option entschlossen. Jedoch war das Gerät ein Warehousedeal und nicht mehr verfügbar, also bekam ich das Geld zurück.

Nach ein wenig Suchen bei Amazon und in den örtlichen Elektronikgeschäften, habe ich mich schließlich für das HP Envy X2 13-j001ng entschieden. Ein Test folgt nach ein paar Tagen mit dem Gerät.

Schon wieder ein Edit: Das HP Envy ist mittlerweile angekommen. Jedoch hat dieses Gerät (Amazon Warehousedeals) anscheinend einen Defekt am Bildschirm oder an der Grafikkarte. Das Display zeigt öfters nicht reproduzierbare schwarz-weiße Streifen. Zudem sieht das Gerät schon so aus, als sei es schon einmal geöffnet worden. Also zurück zum Absender. Eigentlich ein schönes Gerät mit einem riesigen Akku (7 Stunden waren mit dem Yoga unmachbar. Auch nicht, als der Akku noch funktionierte).

Ich habe mir nun ein Acer Aspire R13 mit der Intel i5 5200u, nicht die Windows-Signature-Edition, bestellt. Kommt morgen an; einen Test gibt es dann auch später noch.

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge — 3. März 2015

Kommentar zum neuen Samsung Galaxy S6 bzw. S6edge

Da im Internet schon ein ziemlicher Shitstorm über das am 1. März veröffentlichten S6 und das S6 edge herrscht, werde ich als, scheinbar einzigster, rational denkender mal eine Lanze für Samsung brechen.

Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, dass sich die technischen Daten des S6 und dem S6 edge sehr gut lesen. Ob der Prozessor jetzt aus einem Octacore oder „nur“ aus zwei Quadcore CPUs besteht, ist eine Streitfrage. Ähnlich wie die Bulldozer-Architektur von AMD. Die einen meinen es sei ein nativer Octacore, die anderen, darunter auch ich, sagen, es ist nur eine Virtualisierungtechnik, ähnlich Intels HyperThreading.

Wie dem auch sei – Schrott beiseite 🙂

 

Zu dem fest eingebauten Akku in dem neuen Kapitel der Samsung Galaxy Geschichte hole ich mal ein wenig aus.

Da ich mich auch leidenschaftlich für Physik, insbesondere Elektro-Physik interessiere, kann ich auch sagen, was für ein Akku verbaut ist.

In beiden Geräten dürfte ein Litium-Ionen beziehungsweise ein Litium-Polymer Akku verbaut sein. Beide haben den Vorteil, dass sie eine geringe Selbstentladung haben. Zudem fällt der von den alten Laptops bekannte Memory Effekt weg.

Die heutzutage handelsüblichen Akkus schaffen leider auch nur eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen – Thermodynamik lässt grüßen. Jedoch ist die Zahl an Ladezyklen mit 1000 sehr hoch gesetzt, teilweise schafft der Akku sogar noch mehr.

 

Wenn ich mein Ladeverhalten jetzt mal als Beispiel nehme – ich lade mein Galaxy S5 jeden Abend über Nacht per wireless Charging, dann komme ich auf 365 Ladezyklen pro Jahr. Da sich ein Großteil der Smartphone-Nutzer aus – mir unverständlichen Gründen – alle zwei Jahre ein neues Handy kauft, ist man also bei 730 Zyklen. Wenn man sparsam ist und Glück hat und der Akku ein paar Zyklen mehr schafft, dann kann man auch mit eingebautem Akku gut leben. Und wenn Samsung ein S7, spätestens ein S8 vostellt, ist den anderen eh egal, ob ihr noch eine Powerbank – eh eine gute Investition, glaubt mir – mitschleppt.

 

Von daher, gebt diesen Handys eine Chance. Es ist wirklich ein feines Stück Technik und auch ich muss vor den Designern, insbesondere dem Team, das für die Edge-Variante verantwortlich war, meinen imaginären / virtuellen Hut zücken.

Freut euch lieber auf ein Smartphone, was im Gegensatz zu dem Cupertino-Schrott wirklich smart ist, und im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten einen unglaublichen Antutu-Score von über 60000 schafft.

 

Zum Schluss möchte ich anmerken, dass ich weder von Samsung, noch von Google oder einer anderen Elektronikforma Gehalt oder andere Vergünstigungen bzw. Geschenke erhalte!!! Kommentare in die Richtung könnt ihr euch also sparen!