Julians Blog

Von Android, Informatik, Computern und mehr

Mad Catz R.A.T. 9 – REVIEW — 23. August 2014

Mad Catz R.A.T. 9 – REVIEW

Hier nach laaaaaaaaaaaaaanger Inaktivität mal wieder etwas zu lesen!

Vor ein paar Tagen habe ich mir bei Amazon die Mad Catz R.A.T. 9 bestellt, da ich feststellen musste, dass Microsofts „sculpt ergonomic Mouse“ (siehe entsprechenden Blogeintrag) für Assassins Creed II eher, ich sage mal, ungeeignet ist! Die Auflösung des Sensors ist mir persönlich zu gering, die Maus zu langsam. Ersatz musste her!

Es galt also aus dem schier unendlichem Feld der Gaming Nagetiere die für mich geeignete herauszusuchen. Ein Kriterium hatte ich: Kabellos muss sie sein. Bei Office-Mäusen Standart, im Spiele Berreich eher selten zu finden.

 

Schließlich fiel die Wahl auf die Mad Catz R.A.T. 9, die mich mit ihren gigantischen Anpassungsmöglichkeiten beeindruckt hat. Im Karton, den man erst mal aufmachen muss (kleiner Tipp: den Einsatz nach unten aus der Hülle schieben) befindet sich neben der Maus auch der Empfänger, der gleichzeitig auch die übrigen Gewichte aufbewahrt und den Akku lädt, die erwähnten Gewichte, sowie zwei Handauflagen und zwei alternative Seitenteile. Selbstveerständlich waren auch Akkus dabei. Mad Catz setzt auf einen eigenen Akku, d.h. ihr könnt im Spiel nicht mal eben einen Akku aus dem Supermarkt in die Maus stecken, jedoch sind zwei dabei. Während ihr mit dem einen sockt, lädt der andere. Allerdings braucht das Tauschen der Akkus ein wenig üben (ich habe das erste mal nahezu alle Anbauteile demontieren müssen).

Was kann den nun dieses teure Stück, als gut aussehen? Es gibt neben den zwei primären Maustasten auch ein Scrollrad, welches aber anders als bei den Mäusen aus dem Hause Logitech nicht kippbar ist, um in der horizontalen zu scrollen. Dafür habt ihr ein zweites Mausrad, was oberhalb der Daumentasten angebracht ist.

Blick von der Site
Das vertikale Scrollrad, welches sich (mehr oder weniger) frei belegen lässt, sitzt oberhalb der Daumentasten

Ihr könnt sowohl die Postition der Daumetasten und -Auflage frei bestimmen, als auch den Winkel zur Maus. Es gibt drei Daumentasten. Eine für Vor und eine für Zurück. Die dritte Taste ist der Präzisionsknopf. Wenn ihr diesen drückt, könnt ihr die Empfindlichkeit der Maus temporör vermindern, diese Feature könnte sich bei FPS Spielen als nützlich erweisen. Ich persönlich brauche es nicht.

Wie erkennbar ist, habe ich mir die Maus in Rot gekauft. Lag zum einen daran, dass Rot warum auch immer ca. 10 € weniger kostet, zudem gefällt die Maus ganz gut! Der Rotton ist in natura allerdings ein wenig dunkler als auf dem Foto.

Zudem befindet sich neben der linken Maustaste ein Modusknopf. Ihr könnt drei Modi hinterlegen, und diese im Spiel umschalten.

Der Modusknopf
Der Modusknopf

Auch ist ein DPI-Schalter eingebaut; er befindet sich unter dem Scrollrad. Es handelt sich um eine Schaltwippe, die DPI Stufe wird durch die roten LEDs auf der linken Seite angezeigt.

Die DPI-Wippe
Die DPI-Wippe

Ihr könnt 4 Dpi-Stufen hinterlegen, anpassbar in 25er Schritten. Der Maximale Wert der DPI beträgt 6400, was für den Office und Alltag eigentlich schon zu viel ist. Ich brauche die 6400 auch nur zum Spielen, und selbst da kommt es vor, dass Ezio falsch vom Balken hüpft, weil die Maus mal wieder schneller als ich war 🙂 .

 

Alles in Allem eine gut durchdachte Maus. Zwar ein wenig teuer für den Normalverbraucher, für diesen ist die Maus aber auch nicht konzipiert.

Wer Keine Funkmaus möchte (obwohl heutzutage kaum Latenzen sind, wenn doch, dann stimmt was nicht), der kann zur R.A.T 7 greifen, diese ist baugleich zur R.A.T 9, allerdings kabelgebunden.

 

 

 

Kleines Update am 5.1.2015:

Die Maus hat nun warum auch immer ständig Aussetzer. Das Problem lässt sich erst beheben, wenn ich den Empfänger aus- und wieder einstecke. Würde die Maus 20€ kosten, wäre es noch in Ordnung (zumindest für mich), aber bei einer Maus für fast 100€ ist dies ein absolutes No-Go!

Advertisements